Er ist Markus Söder, Edmund Stoiber, Horst Seehofer – oder auch Hubert Aiwanger: Der bayerische Kabarettist und Halbfranke Wolfgang Krebs bringt sein Publikum seit über 30 Jahren mit politischer Satire zum Lachen. Im Podcast „Mit-Menschen“ erzählt der 59‑Jährige, warum es ihm im Alltag manchmal hilft, die Welt aus der Sicht eines Markus Söders zu betrachten, weshalb er glaubt, dass dieser sich komplett erneuert hat – und was dringend geschehen muss, um die Spaltung der Gesellschaft aufzuhalten. Dass sich Tiefgründigkeit und Albernheit nicht ausschließen, merkt man in dem Gespräch mit Anette Röckl. Die beiden lachen viel, sprechen aber auch über die Schutzfunktion von Humor. Der Parodist erklärt, warum Glaube für ihn eine große Rolle spielt und weshalb er nach Jahrzehnten wieder in die Kirche eingetreten ist. Außerdem berichtet er, was ein Eisdielenbesitzer damit zu tun hat, dass er heute Motorrad fährt – und warum er fest daran glaubt, dass am Ende doch noch alles gut wird.
Kultur Kabarettist Wolfgang Krebs im Podcast: Politische Satire, Humor als Schutzschild und warum Markus Söder ihm manchmal hilft
06.05.2026 - 06:04 Uhr