Video-Projekt in Esslingen Bei „Esslingen dreht durch“ darf jeder mitmachen

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Der Landesfilmdienst Baden-Württemberg dreht mit Esslingern ein Mitmach-Video für die Stadt. Was hinter dem Projekt steckt und wie man teilnehmen kann, erklärt Simone Gunkel vom Landesfilmdienst.

Simone Gunkel (3.von links)  und das Team vom LFDBW: Maria Zapata, Christina Heeck, Markus Limberger, Ahmad Parvizi, Sarah Schmid und Melvin Raschke (v.l.). Foto: LFDBW
Simone Gunkel (3.von links) und das Team vom LFDBW: Maria Zapata, Christina Heeck, Markus Limberger, Ahmad Parvizi, Sarah Schmid und Melvin Raschke (v.l.). Foto: LFDBW

Esslingen - Esslingen dreht durch und alle Esslinger machen mit: So zumindest stellt sich Simone Gunkel, Geschäftsführerin des Landesfilmdienst Baden-Württemberg (LFDBW) ihr neues Video-Projekt vor.

Seit Mitte Juni hat der LFDBW Esslinger Bürger dazu aufgerufen, sich bei einem Mitmach-Video vor oder hinter der Kamera zu beteiligen. „Wir wollen kein glattgebügeltes Video machen, sondern einen authentischen Imagefilm über Esslingen. Wir finden, dass die Stadt viel zu bieten hat und die Esslinger stolz darauf sein können. Vor der Kamera wollen wir die Emotionen der Esslinger und die positiven Seiten der Stadt zeigen“, so Gunkel. Die Idee dazu kam ihr, als sie an Diskussionen über das Kulturleben teilnahm und dort viel gemeckert wurde, vor allem über zu wenig junge engagierte Menschen im Kunst- und Kulturbereich in Esslingen. Außerdem sei das letzte Esslingen-Video von 2014 schon alt, so Gunkel. Damals hatte der Filmdienst einen Clip zum Hit „Happy“ von Pharrell Williams in der Stadt gedreht.

Filmemachen mit Anleitung

„Wir als LFDBW haben auch einen Bildungsauftrag. Wer an unserem Projekt ‚Esslingen dreht durch’ teilnimmt, steigert auch seine eigene Medienkompetenz“, sagt Gunkel. Gesucht werden nun in einem ersten Schritt Ideen für das Video und Personen, die in Sachen Schauspiel, Ton, Drehbuch, Locations, Kameraführung, Schnitt und Postproduktion mitwirken wollen.

Acht professionelle Filmschaffende des Landesfilmdienstes Baden-Württemberg stehen hinter dem Projekt und leiten die Teilnehmer an. „Zusätzlich werden wir beim Bürgerfest am 9. Juli und auf dem Zwiebelfest am 6. August in der Stadt mit Reporterteams drehen“, erklärt Simone Gunkel.

Für alle, die sich eine genauere Vorstellung von dem Projekt machen wollen, hat der LFDF einen Beispielclip online gestellt:

Pilotprojekt für andere Städte

Wenn die Idee und die Umsetzung in der Neckarstadt gut funktionieren, soll der „Esslingen dreht durch“-Clip als Pilotprojekt für andere Städte in Baden-Württemberg fungieren. „Mit dem Projekts erstellen wir auch einen Leitfaden. Anhand dessen können dann Städte wie etwa Ludwigsburg oder Fellbach auch einen Clip mit möglichst vielen Bürgern umsetzen“, so Gunkel.

Wer also Teil des ersten Imagefilms von Bürgern für ihre Stadt sein will, kann sich bis zum 15. August mit seinen Vorschlägen und Beteiligungswünschen beim LFDBW melden. Danach beginnen die Dreharbeiten und im Oktober die Postproduktion. Für den November ist die Premiere des Videos im Kommunalen Kino in der Esslinger Maille angesetzt.

Hier geht’s zur Anmeldung

Landesfilmdienst: Der Landesfilmdienst Baden-Württemberg ist eine vom Kultusministerium geförderte Bildungseinrichtung. Das Ziel des Landesfilmdienstes ist es, anhand von Workshops, Tutorials und anderen Bildungsmöglichkeiten Medienkompetenz zu vermitteln. Zudem bietet die Einrichtung einen kostenlosen Filmverleih.

Zeitplan: Auf der eigens für das Video-Projekt erstellten Webseite www.esdrehtdurch.de kann man den genauen Zeitplan einsehen. Hier erfolgt auch die Anmeldung. Im Blog berichtet der Landesfilmdienst über den aktuellen Stand der Produktion.




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