Videoumfrage: Tanzverbot am Karfreitag „Warum heißt es dann Feiertag?“

Von Dorothée Barth 

Von Gründonnerstag bis Karsamstag bleibt die meiste Zeit die Musik in den Diskotheken leise und es herrscht Tanzverbot. Ist das an einem „Feier“-tag überhaupt vertretbar? Die Piraten-Partei und die Jusos finden: Nein. Wir haben die Stuttgarter nach ihrer Meinung zum Tanzverbot gefragt.

Stuttgart - Feiertage sind wohl nicht immer zum Feiern da. Zumindest bei einigen Feiertagen in Baden-Württemberg, scheint das der Fall zu sein. Vor Ostern herrscht ab 18 Uhr am Gründonnerstag bis 20 Uhr am Karsamstag ein Tanzverbot – doch da haben einige etwas dagegen. Am Karfreitag demonstrieren unter anderem die Piraten Partei und die Jusos in Stuttgart gegen dieses Gesetz.

Der Karfreitag ist ein Stiller Feiertag

Bei den Tagen vor Ostern handelt es sich um sogenannte Stille Feiertage. Die Karwoche ist für das Christentum eine traurige Woche, da Jesus gekreuzigt wurde. Am dritten Tag nach seinem Tod ist er der Überlieferungen nach von den Toten auferstanden. An diesem Tag wird Ostern gefeiert, der höchste Feiertag der Katholiken – an dem wieder getanzt werden darf.

Das Tanzverbot polarisiert

Doch die Frage, ob ein Tanzverbot heute noch zeitgemäß ist, polarisiert, da das Verbot für alle gilt, ob Baden-Württemberg oder Deutschland, ob Christ oder nicht. Wir waren mit der Kamera in Stuttgart unterwegs und haben die Leute gefragt, was sie vom Tanzverbot halten.

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