In Stuttgart ist die Inzidenz am Dienstag um 55,3 Punkte auf nun 331 Fälle pro 100 000 Einwohner gestiegen. Das ist der größte Tagesanstieg in der Region. Ein anderer Kreis hat aber einen noch höheren Wert.

Lokales: Mathias Bury (ury)

Stuttgart - Auch in der Region und vor allem in ihrem Zentrum, in der Landeshauptstadt, nimmt die jüngste Coronawelle durch die Verbreitung der Omikron-Variante nun deutlich an Fahrt auf. Während Stuttgart im Umkreis in den vergangenen Tagen einen vergleichsweise niedrigen Wert verzeichnete, ist die Sieben-Tage-Inzidenz hier am Dienstag von vorher 275,7 Fällen pro 100 000 Einwohner auf jetzt 331 Fälle gestiegen. Das ist ein großer Sprung von 55,3 Zählern, wie ihn keiner der umliegenden Landkreise registriert hat.

Nur im Rems-Murr-Kreis ist der Tageszuwachs mit einem Plus von 51 Punkten ähnlich hoch. Dort hat man mit einer Inzidenz von jetzt 370,9 Fällen auch weiterhin den ersten Platz auf der wenig erfreulichen Inzidenz-Rangliste.

Der Kreis Göppingen hat den niedrigsten Wert

In den anderen Landkreisen ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag weit weniger angestiegen. So hat der Wert im Landkreis Böblingen um 18,6 Zähler zugenommen, dort liegt die Inzidenz jetzt bei 313,8 Fällen (vorher 295,2). Im Landkreis Esslingen ist die Inzidenz sogar nur um 6,5 Punkte gestiegen, von 301 auf 307,5 Fälle. Im Landkreis Ludwigsburg lag der Zuwachs sogar nur bei 3,8 Punkten, die Inzidenz erreicht damit den Wert von 264,2 Fällen.

Im Landkreis Göppingen hat man zwar so viele neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert, dass die Sieben-Tage-Inzidenz dort um 24,7 Punkte zugenommen hat. Dennoch ist der Wert im Osten der Region mit 255,8 Fällen pro 100 000 Einwohner weiter am niedrigsten.