Viertelfinale der Eishockey-WM Deutsches Team will Tschechien rauswerfen

So darf es nach dem Tschechien-Spiel gerne wieder sein: Marco Nowak (li.) und Kapitän Moritz Müller jubeln nach dem Sieg über Finnland. Foto: dpa 14 Bilder
So darf es nach dem Tschechien-Spiel gerne wieder sein: Marco Nowak (li.) und Kapitän Moritz Müller jubeln nach dem Sieg über Finnland. Foto: dpa

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der WM in der Slowakei Großes vor: der Außenseiter traut es sich zu, Tschechien im Viertelfinale an diesem Donnerstag aus dem Turnier zu werfen. Es wäre an der Zeit, wieder einmal ins Halbfinale einzuziehen – wann das zum bislang letzten mal passierte, erfahren Sie in der Bildergalerie.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)

Bratislava - Schluss mit der Bescheidenheit: Deutschlands Eishockey-Team fühlt sich bei der WM in der Slowakei reif für den Coup. Mit großer Zuversicht und enormen Selbstbewusstsein reisten Leon Draisaitl und Co. am Mittwoch mit einem Sonderzug von Kosice nach Bratislava. Dort soll an diesem Donnerstag gegen den zwölfmaligen Weltmeister Tschechien (20.15 Uhr/Sport1) die Überraschung gelingen. „Ich finde ja, dieses Tiefstapeln sollten wir jetzt ablegen als Deutschland“, forderte Kapitän Moritz Müller, „warum nicht ins Viertelfinale gehen und sagen: Wir wollen ins Halbfinale! Wir denken auf jeden Fall, dass die Tschechen machbar sind.“ Schließlich wächst das bereits unter dem früheren Bundestrainer Marco Sturm gestiegene Selbstvertrauen auch unter Nachfolger Toni Söderholm weiter. „Wenn wir wieder als kompakte Einheit auftreten wie zuletzt, dann haben wir sicher eine Chance. Das Wichtigste ist jetzt der Glaube an uns selbst“, forderte der 41-jährige Finne, der die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds zur besten WM-Vorrunde überhaupt geführt hatte. Fünf Siege in der Vorrunde hatte es noch nie gegeben. Zuletzt hatte Deutschland 2010 bei der Heim-WM durch ein 1:0 gegen die Schweiz das Halbfinale erreicht. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie und erleben Sie die WM-Viertelfinals mit deutscher Beteiligung seit 2001 noch einmal.

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