Vierter WFV-Pokal-Triumph in Serie SSV Ulm 1846 lässt der TSG Balingen keine Chance

Ein  gewohntes Bild auf der Waldau: Die Ulmer Spatzen bejubeln den WFV-Pokal-Sieg – und denken diesmal auch an den am Kreuzband verletzten Mitspieler Marcel Schmidts. Foto: Baumann 15 Bilder
Ein gewohntes Bild auf der Waldau: Die Ulmer Spatzen bejubeln den WFV-Pokal-Sieg – und denken diesmal auch an den am Kreuzband verletzten Mitspieler Marcel Schmidts. Foto: Baumann

Die nächste Fete für den SSV Ulm 1846 unterm Fernsehturm: Zum vierten Mal hintereinander feiert der Regionalligist im Gazistadion den WFV-Pokal-Sieg. Im Finale muss sich wie im Vorjahr die TSG Balingen geschlagen geben.

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Stuttgart - Vielleicht liegt es an einer gewissen Routine in Sachen WFV-Pokal-Triumphen, wahrscheinlich aber war das Ergebnis einfach zu eindeutig: Es gab jedenfalls schon bedeutend ausgelassenere Jubelszenen, wie die unmittelbar nach dem 3:0 (1:0) des Fußball-Regionalligist SSV Ulm 1846 im Endspiel im Gazistadion auf der Waldau gegen den Ligakonkurrenten TSG Balingen. Die Ulmer Spieler klatschten sich ab, umarmten sich – und freuten sich vor allem über die Qualifikation für den DFB-Pokal, wo es in der ersten Runde etwa 140 000 Euro zu verdienen gibt. „Ein Finale zu gewinnen ist immer eine tolle Sache, für uns, für den Verein, für die Spieler. Das Ziel DFB-Pokal ist groß und lohnenswert, auch finanziell“, sagte Ulms Trainer Holger Bachthaler.

Beck, Rühle und Higl treffen

Die Tore für seine konzentriert auftretende Mannschaft erzielten Adrian Beck (29.), Tobias Rühle (55.) und Felix Higl (56.). Das TSG-Team von Coach Martin Braun hatte sich durch einen 2:1-Halbfinalsieg gegen die Stuttgarter Kickers fürs Endspiel qualifiziert, war aber über 90 Minuten nicht in der Lage, den Favoriten ernsthaft zu gefährden. „Natürlich sind wir enttäuscht, aber Ulm hat verdient gewonnen. Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht. Zwei einfache Ballverluste nach der Pause haben die Ulmer bestraft, anschließend war das Spiel entschieden“, sagte Braun.

Aus unserem Plus-Angebot: Auf diesem Weg befindet sich die Klage der Stuttgarter Kickers

Durch den Erfolg gegen Balingen hat Rekordtitelträger SSV Ulm 1846 (elf WFV-Pokalsiege) diesen Wettbewerb nun zum vierten Mal hintereinander gewonnen – in den Jahren davor hatte es unterm Fernsehturm Endspielsiege gegen den TSV Ilshofen (3:0), den TSV Essingen (2:0) und im Vorjahr ebenfalls gegen die TSG Balingen (3:0) gegeben.

Aufstellungen

TSG Balingen: Hauser – Eisele (62. Kurth), Vogler (89. Konz), Schmitz, Müller – Guarino, Foelsch (69. Gaiser), Vochatzer, Akkaya (75. Arutunjan) – Klostermann, Heim.

SSV Ulm 1846: Heimann – Heilig, Geyer, Reichert (82. Krebs), Kehl – Sapina – Heußer, Beck (66. Rochelt), Coban – Higl, Rühle (76. Morina).

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