In royalen Palästen ist es wie in anderen Familien auch: Mamas Kleiderschrank ist für viele Prinzessinnen ein fantastischer Fundus.

Digital Unit : Theresa Schäfer (the)

Stuttgart - Wieso sollte es bei royalen Mutter-Tochter-Gespannen anders sein als bei bürgerlichen? Auch Prinzessinnen wühlen gerne im Kleiderschrank ihrer Mutter und fördern Outfits zutage, die heute noch genauso gut aussehen wie vor 30 oder 40 Jahren.

Zuletzt sah man Spaniens Königin Letizia in einer eleganten Valentino-Robe, die ihre Schwiegermutter Sofía 1977 bei einem Staatsbesuch in Deutschland trug. Schlappe 45 Jahre später sah das modische Liebhaberstück noch so gut aus wie am ersten Tag.

Schwedens Kronprinzessin Victoria stöbert offenbar besonders gern und häufig im Kleiderschrank ihrer Mutter, Königin Silvia – und entdeckt dort coole Vintage-Stücke aus den 1980ern, die sie neu interpretiert. Und auch ihre bald zehnjährige Tochter Estelle trägt Victorias Kleider aus Kindertagen auf.

Prinz George und Prinz Louis in Papas Blüschen

Auch Prinz George oder Prinz Louis tragen ab und zu Outfits, die tief im Kleiderschrank der Windsors versteckt gewesen sein müssen: Bei Charlottes Taufe trug George ein Blüschen, in dem einst sein Vater William einen ersten Blick auf seinen Bruder Harry warf. Beim traditionellen „Trooping the Colour“, der Geburtstagsparade für die Queen, hatte Louis 2019 ein Oberteil an, das sein Onkel Harry 1986 zum gleichen Anlass trug.

Moderecycling par excellence betrieb übrigens Prinzessin Beatrice, eine Enkelin von Elizabeth II.: Sie trug bei ihrer Hochzeit 2020 als Brautkleid eine Robe der Designerlegende Norman Hartnell, das ihre Großmutter in den 1960er Jahren gut kleidete.

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