Viva con Agua im Wizemann Darum war Max Kruse in Stuttgart

Von red 

Helle Aufregung herrschte an diesem Donnerstag rund um den VfB Stuttgart, als Fußballer Max Kruse via Instagram durchblicken ließ, in Bad Cannstatt beim VfB zu sein. Doch der Grund war kein bevorstehender Wechsel, sondern ein guter Zweck.

Max Kruse – hier noch im Trikot von Werder Bremen – engagiert sich für Viva con Agua. Foto: dpa/Carmen Jaspersen
Max Kruse – hier noch im Trikot von Werder Bremen – engagiert sich für Viva con Agua. Foto: dpa/Carmen Jaspersen

Stuttgart - Zwei kurze Instagram-Live-Videoclips, aufgenommen aus einem fahrenden Auto auf der Mercedesstraße und vor dem Klingelschild der VfB-Jugendakademie, reichten aus, um die Fans des VfB Stuttgart in helle Aufregung zu versetzen. Max Kruse war in der Stadt. Bahnte sich da etwa ein spektakulärer Transfercoup an?

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Immerhin war es erst wenige Tage her, dass Kruse seinen Vertrag bei Fenerbahce Istanbul wegen aus seiner Sicht fehlender Gehaltszahlungen auflöste und die Türkei verlassen hatte. Schnell konnte unsere Redaktion diese Option ausschließen – Kruse war rein privat in der Stadt. Seine Beweggründe erklärte er noch am Abend – natürlich via Instagram.

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„Ich setze mich schon seit Jahren für Viva con Agua und meine Freunde von St. Pauli für den Zugang zu sauberem Trinkwasser ein“,erklärte Kruse und gab bekannt, dass er „Hauptsponsor der Quellengalerie“ sei, die an diesem Freitag im Wizemann startet. Daher habe er „kurzerhand alle Medien geprankt“, um die größtmögliche Aufmerksamkeit für die gute Sache zu generieren. „Viva con Agua“ ist eine Organisation, die einst vom ehemaligen VfB-Jugendspieler Benjamin Adrion gegründet wurde und sich weltweit mit Trinkwasserprojekten engagiert. Adrion und seine Mitstreiter konnten über die Jahre viele prominente Unterstützer für die Organisation gewinnen, darunter auch die ehemaligen VfB-Spieler Kevin Kuranyi und Felix Luz.

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Kruse schloss seine Videobotschaft mit dem Aufruf an seine Follower, die Quellengalerie im Wizemann zahlreich zu besuchen und kommentierte augenzwinkernd, seinen guten Ruf aufs Spiel gesetzt zu haben – mit einem potenziellen Wechsel zum VfB Stuttgart.




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