Volleyball-Bundesligist Allianz MTV Stuttgart Kein Schnellschuss in der Trainerfrage

In der schwierigen Phase ziehen die  MTV-Volleyballerinnen an einem Strang. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch
In der schwierigen Phase ziehen die MTV-Volleyballerinnen an einem Strang. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

Die Bundesliga-Volleyballerinnen des Allianz MTV Stuttgart gehen mit dem Rücktritt ihres Trainer professionell um. Die Suche nach einem neuen Coach dauert an.

Sport: Dominik Ignée (doi)

Stuttgart - Nach dem Rücktritt von Cheftrainer Giannis Athanasopoulos muss es beim Volleyball-Bundesligisten Allianz MTV Stuttgart weitergehen. Sportchefin Kim Renkema sucht fleißig einen Nachfolger. „Mit dem ersten interessanten Kandidaten haben wir Gespräche geführt“, sagt Renkema, doch von jetzt auf nachher könne keine neue Lösung präsentiert werden, auch weil die Trainer gerade ihre Arbeitsverträge erfüllen. Einen Schnellschuss soll es laut Renkema nicht geben: „Wir wollen lieber im Januar den richtigen Trainer finden als im Dezember den falschen.“

Gut reagiert

Das Training leitet so lange der vormalige Co-Trainer Erik Reitsma. An diesem Mittwoch (19 Uhr) geht es im Bundesligaalltag auswärts gegen den VC Wiesbaden weiter. Am Dienstag trainierte die Mannschaft vormittags sehr intensiv, und wie es vor Spieltagen üblich ist, stand am Nachmittag Regeneration auf dem Plan. Auf den Trainerwechsel haben die Stuttgarterinnen laut Reitsma gut reagiert. „Sie nehmen sich Zeit, sich im Guten von Giannis zu verabschieden. Und im Training zeigen sie, dass sie professionell sind und sich absolut aufs nächste Spiel fokussieren.“ Aufgefallen ist ihm, dass die Eigenverantwortung der MTV-Frauen „beeindruckend“ ist. Weil der zweite Co-Trainer Sebastian Schmitz zurzeit am Bundesstützpunkt zu tun hat, steht Reitsma ganz allein in der Halle. Die Spielerinnen unterstützten ihn sehr gut, sagt Reitsma.

Gegen Wiesbaden wird es schwer werden. Das Team ist kampfstark. Und: „Sie riechen, dass wir aus einer schwierigen Situation kommen“, sagt Erik Reitsma, „deshalb sind wir eher der Underdog als der Favorit.“

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