Bei der 0:3-Niederlage beim VfB Suhl unterlaufen zu viele Fehler. Coach Manuel Hartmann ärgert sich darüber, dass der Bundesligist sein Potenzial zu selten konstant ausschöpft.

Die Reise der Blaubären TSV Flacht im DVV-Pokal endet im Achtelfinale, beim Ligakonkurrenten VfB Suhl scheiden die Volleyballerinnen mit 0:3 (17:25, 19:25, 20:25) aus dem Wettbewerb aus. In allen Sätzen schlugen sich die Frauen aus dem Heckengäu wacker, für Trainer Manuel Hartmann reichte das jedoch nicht. „Inzwischen fängt es an mich zu ärgern, dass wir nicht mehr holen, obwohl wir mehr können“, haderte der Coach.

 

Die Blaubären stehen sich selbst im Weg

Vor allem die Aufschlagfehler, 14 an der Zahl, und die Quote von sechs Punkten aus 33 Angriffen im dritten Satz taten der Mannschaft weh. „Wir haben in jedem Satz ein oder zwei Elemente, die uns viel kosten, die richtig teuer sind. Aber es sind immer andere Elemente. Wenn wir es einmal hinbekommen, alles unter einen Hut zu kriegen, ist vielleicht auch mehr drin“, konstatierte Hartmann, der seinem Team einen Satzgewinn „auf jeden Fall“ zugetraut hätte.

Zuspielerin Roxana Vogel wurde zur MVP gekürt. Foto: IMAGO/Beautiful Sports/IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Duehring

Es fehle seiner auf Top-Niveau unerfahrenen Mannschaft noch an Training, Zeit und Stabilität, der Trainer führte die zu weiten Bogenlampen als Stress-Indikator an. „Da sind wir noch nicht so abgeklärt, das wird noch eine Weile dauern“, betonte er, wenngleich er die grundlegende Entwicklung der Mannschaft positiv bewertet.