Die Volleyballer des TSV Flacht feiern vorzeitig den Titel in der Landesliga – mittelfristiges Ziel ist die Rückkehr in die Oberliga. Der Kader wird mit eigenen Talenten verstärkt.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)

Jubel bei den Volleyballern des TSV Flacht: Das Team von Trainer Kai-Uwe Hollmann hat am vergangenen Wochenende vorzeitig den Aufstieg in die Verbandsliga fix gemacht. Mit einem 3:0 über den PSV Reutlingen und einem 3:1 über den VfL Pfullingen ist Flacht nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Die Blaubären profitierten am Heimspieltag vom Ausrutscher des härtesten Konkurrenten TV Rottenburg 4, der dem TSV Frommern 2:3 unterlegen war.

 

„Schön, dass wir den Aufstieg in der eigenen Halle feiern konnten“, erzählt Hollmann, der die TSV-Männer als Coach im vierten Jahr betreut. Damit haben die Flachter den ersten wichtigen Schritt zurückgelegt auf dem Weg, der sie wieder in die Oberliga führen soll.

Vor sechs Jahren noch in der Oberliga

Vor sechs Jahren schlug der Club noch dort auf, Coach war Nico Reinecke, der aktuell Co-Trainer der Bundesliga-Frauen des TSV ist. Nach einem massiven Abfluss von Spielern wurden die Flachter in der Folge jedoch bis in die Landesliga durchgereicht. „Wir haben dann mit jungen Spielern einen Neuanfang gestartet“, erinnert sich Kai-Uwe Hollmann, der als aktiver Spieler mit dem TV Hausen in der dritten Liga agierte. Das Team fand mehr und mehr zusammen, der Erfahrungsschatz wuchs – was mit der Landesliga-Meisterschaft (vorerst) vollendet wurde.

Der aktuelle Manager der Bundesliga-Frauen stand 2015 im Kader der TSV-Männer: Michael Kaiser (mit Nr. 12) Foto: Pressefoto Baumann

Die Verbandsliga soll lediglich eine Zwischenstation darstellen, mittelfristig wollen sich die Männer des Clubs wieder mit Gegnern in der Oberliga messen. „Nun ist der Klassenverbleib angepeilt“, sagt der 42 Jahre alte Coach, „aber mein Ziel ist der Aufstieg in die Oberliga.“ Durch die gute Jugendarbeit soll das Team mit talentiertem Kräften verstärkt werden. „Das ist ein Prozess, das geht nicht von heute auf morgen“, sagt Hollmann.