Die Oberliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen starten am Samstag (19 Uhr) nach einer spielfreien Woche mit dem Duell beim SV 1845 Esslingen in den November. „Es wird ein ganz spannender Monat, weil wir drei Spiele gegen sehr starke Gegner haben“, blickt Coach Fabian Probst voraus.
Sein Team liegt im elf Mannschaften umfassenden Klassement auf Rang neun. Es reist nun zum Spitzenreiter, empfängt kommende Woche den derzeit zweitplatzierten SV Fellbach und tritt dann beim TSV Eningen an, der momentan Vierter ist. „Das wird eine schöne Standortbestimmung für uns als Team“, sagt der 35-Jährige, seit dieser Runde Coach des Regionalliga-Absteigers.
Er weiß: „Jetzt kriegen wir wirklich mal gegen die starken Teams eine absolut ungefilterte Rückmeldung: Was ist unser Leistungsstand, wenn wir es schaffen, an unser Limit zu kommen?“ Probst hofft – unabhängig vom Ergebnis – auf positive Erkenntnisse und eine gesteigerte Motivation. „Vielleicht nehmen wir das ein oder andere Pünktchen mit“, sagt er vor den kniffligen Duellen und fügt hinzu: „Das würde dann natürlich nochmal so einen Extra-Push geben.“
Zuspieler Simon Sturm fällt verletzt aus
Der VfL-Trainer fordert volle Einsatzbereitschaft und setzt darauf, dass Inhalte aus dem Training in der Partie umgesetzt werden – also unter Druck, etwa bei einem Rückstand oder einem längeren Ballwechsel. Entscheidend sei es, die Leistung dann konstant über eineinhalb, zwei Stunden abzurufen.
Zuspieler Simon Sturm fällt aufgrund eines Knochenbruchs an der Mittelhand für vier bis sechs Wochen aus. Maximilian Bahner stößt daher vom VfL II dazu. Er trainiert mit und spielt, wenn er nicht für die Zweitvertretung im Einsatz sein sollte.