Volleyball Regionalliga Kampf pur: TSF Ditzingen drehen ein fast schon verlorenes Spiel

Rika Wiedemann änderte ihre Strategie als Zuspielerin – und bei den TSF Ditzingen lief es dann deutlich besser. Foto: Andreas Gorr

Die TSF Ditzingen drehen eine fast schon verlorene Partie beim FV Tübinger Modell zu einem 3:2-Erfolg – obwohl die wichtigen Stammkräfte Ute Busch und Lyubka Rund fehlen.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)

Die Volleyballerinnen der TSF Ditzingen haben ihre Talfahrt gestoppt: Der Regionalligist schlug den FV Tübinger Modell in einer beinahe zweistündigen Partie in dessen Halle mit 3:2 (18:25, 18:25, 25:16, 25:22, 15:13) und kehrte den Negativtrend nach drei Niederlagen in Folge um. „Dieser Sieg hat der ganzen Mannschaft enorm gutgetan“, sagte Ute Busch, die etatmäßige Kapitänin, die jedoch wegen Rückenproblemen nicht spielen konnte.

 

Mit ihr fehlte auch Angreiferin Lyubka Rund, die sich zuvor den Finger gebrochen hatte – damit waren zwei wichtige Stammkräfte der TSF außen vor, und die Partie entwickelte sich, wie man hätte befürchten können. 0:2 lagen die Ditzingerinnen nach Sätzen hinten, dann folgte die wundersame Wandlung in Durchgang drei, der 25:16 gewonnen wurde. Zwei Gründe führt Ute Busch für die sportliche Wiederauferstehung an.

Zwei Gründe führen zum Erfolg

Erstens: Der Gegner hatte im Gefühl des sicheren Sieges munter durchgewechselt und fand nicht mehr ganz in die Spur. Zweitens: Die TSF hatten sich aufgrund der verletzungsbedingten Umstellungen endlich gefunden und fanden zu ihrer Leistung. „Es war ein kämpferisches Spiel“, sagte Zaungast Ute Busch, „wir hatten das glückliche Ende für uns.“ Am Donnerstag (20 Uhr) geht es für die TSF in Runde zwei des Verbandspokals zum Verbandsligisten VfL Sindelfingen.

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