Volleyball: TSV Georgii Allianz Kein Platz für den TSV Georgii Allianz
Die Hoffnung, als Nachrücker doch noch in die dritte Liga aufzusteigen, hat sich für die Volleyballer des TSV Georgii Allianz zerschlagen.
Die Hoffnung, als Nachrücker doch noch in die dritte Liga aufzusteigen, hat sich für die Volleyballer des TSV Georgii Allianz zerschlagen.
Was in ihren Händen lag, haben sie erledigt. Jedoch ist die fremde Hilfe ausgeblieben. Bedeutet: Die Volleyballer des TSV Georgii Allianz spielen auch in der nächsten Saison nur in der Regionalliga. Die Hoffnung, aufgrund eines Lizenzverzichts eines Teams aus der zweiten oder dritten Liga im Nachrückverfahren doch noch aufzusteigen, hat sich zerschlagen.
Vonseiten des Verbands hat die Allianz-Belegschaft um den Spieler und Teamorganisator Frank Rüdinger bis Anfang der Woche noch keine offizielle Absage bekommen. Dennoch ist zuvor bereits durchgesickert, dass die Vaihinger auch künftig in der Regionalliga aufschlagen werden – zwangsläufig. Im Liga-Newsletter hat Rüdinger eine Nachricht entdeckt. Dort stand sinngemäß: „Der TSV Georgii Allianz hat zwar die beiden Aufstiegsspiele gewonnen, bleibt aber dennoch in der Regionalliga“, berichtet Rüdinger. Dies lässt den Schluss zu: Genügend Lizenzanträge wurden eingereicht, dementsprechend wurde kein Platz für die Vaihinger frei. Im Lauf des Dienstags kam sie dann doch, die offizielle Benachrichtigung vonseiten des Deutschen Volleyball-Verbands über den Allianz-Verbleib in der Regionalliga – übermittelt von Jürgen Handte, seines Zeichens Vorstand für den Regionalbereich Süd.
Enttäuscht? Nicht direkt, sagt Rüdinger, der Mehraufwand habe sich dennoch gelohnt, die beiden Entscheidungsspiele seien sensationell gewesen. „Tolle Stimmung, starke Leistungen, das bleibt unvergesslich.“ Gegner in besagten Begegnungen war der Zweitplatzierte der Regionalliga-Südwest, der DSV Darmstadt – die Allianz-Männer siegten mit 3:2 und 3:0. Sie selbst hatten die Runde in der Südstaffel als Zweiter beendet.
Nun also wieder Regionalliga. Laut Rüdinger aber nur auf Zeit. Die Mannschaft, gespickt mit ehemaligen Zweit- und Drittligaspielern und mit einem Altersschnitt von um die 40 Jahre, will es in der kommenden Runde wissen, dann den Sprung in die dritte Liga auf jeden Fall schaffen – und zwar auf direktem Weg als Meister. Die Aussichten dafür scheinen geschaffen. Vom aktuellen Personal haben „so gut wie alle zugesagt, das ist die Voraussetzung zum Erreichen unseres neuen Ziels“, sagt Rüdinger.
Ob noch Unterstützung von außerhalb kommt, bleibt abzuwarten. Vordergründig steht die Klärung einer Personalie noch aus: die des Trainers. Der langjährige Anleiter Christian Mayer hat nach den Darmstadt-Spielen aufgehört. „Einen Nachfolger zu finden, daran arbeiten wir aktuell mit Hochdruck“, sagt Rüdinger.