Volleyball Verbandsliga Drei Dinge ebnen TSF Ditzingen den Weg zum Erfolg
Die Verbandsliga-Handballer der TSF Ditzingen gewinnen in der Schlussphase dank starker Abwehrleistung mit 29:27 gegen den SV Remshalden.
Die Verbandsliga-Handballer der TSF Ditzingen gewinnen in der Schlussphase dank starker Abwehrleistung mit 29:27 gegen den SV Remshalden.
Die TSF Ditzingen haben in der Verbandsliga den Ausrutscher gegen das Kellerkind SF Schwaikheim (27:28) wieder gut gemacht und ihr zweites Heimspiel in Folge gegen den SV Remshalden mit 29:27 (13:17) gewonnen. Es war ein hartes Stück Arbeit, ehe der Erfolg gegen den Vorletzten feststand. „Die Leistungsstärke von Remshalden spiegelt in keiner Weise ihren Tabellenstand wider. Die Mannschaft war deutlich stärker als beim 39:30-Auswärtssieg im Hinspiel“, sagte TSF-Trainer David Thomitzni.
Die Grün-Weißen hatten in der ersten Halbzeit große Probleme mit der starken Abwehr der Remstäler und lagen nur ein einziges Mal beim 4:3 (6.) vorne. Mit drei Toren in Folge zog der SV Remshalden auf 4:6 (11.) davon. Auch eine Auszeit der TSF (8.) gab dem Spiel keine Wende. Remshalden setzte sich bis zur Halbzeit auf 13:17 ab. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit im Angriff zu wenig bewegt und zu wenig Durchbrüche geschafft“, analysierte Thomitzni. Gegen die hoch gewachsene Abwehr sei im Positionsspiel nicht viel möglich gewesen.
Kurz nach dem Wiederanpfiff gerieten die TSF zwar mit fünf Toren in Rückstand (14:19/36.), glichen aber mit fünf Treffern in Folge zum 19:19 (42.) aus. Zur erneuten Führung reichte es erst in der 48. Minute, weil dann einige Stellschrauben griffen, an denen der Coach gedreht hatte. Zum einen stellte er die Abwehr vom 6:0- auf das 5:1-System um, wobei der vordere Abwehrspieler offensiv Remshaldens Spielmacher Alexander Fellmeth anging. „Dadurch ergab sich zwar mehr Platz für andere SV-Spieler, aber die haben nicht so oft die richtige Entscheidung getroffen“, freute sich Thomitzni. Zudem gelang der ein oder andere Ballgewinn, der zu Gegenstoßtoren genutzt werden konnte.
Stellschraube zwei war die Versetzung von Linksaußen Florian Ruoff in die Angriffsmitte. „Der Plan war, dass er mit seinem Tempo mehr Bewegung in die Abwehr von Remshalden bringt und dann Durchbrüche schafft oder einen Siebenmeter ziehen kann“, verriet Coach Thomitzni. Stichwort Siebenmeter – das war Stellschraube Nummer drei: Als TSF-Schlussmann Michael Biehl in der 47. Minute den zweiten Strafwurf von Alexander Fellmeth parierte, zeigten sich die Gäste erstmals beeindruckt. Zudem erhielt SV-Abwehrspezialist Kenneth Eckstein zwei Minuten später nach einem unabsichtlichen Schlag ins Gesicht eines Gegenspielers die Rote Karte, und die TSF setzten sich vorentscheidend auf 29:26 (56.) ab.
„In den letzten zehn Minuten haben wir extrem gut verteidigt und auch in Unterzahl die 5:1-Variante beibehalten“, zeigte sich David Thomitzni äußerst zufrieden. In dieser entscheidenden Phase gelangen den Gästen nur drei Treffer. Neben Yannik Hüther, der fünf Siebenmeter sicher verwandelte und viermal aus dem Feld traf, konnte Finn Graykowski auf Rechtsaußen mit fünf Treffern überzeugen. „Er hat einen extrem sicheren Abschluss, wenn man ihn gut freispielt“, lobte Thomitzni, dessen Team nun drei Wochen spielfrei ist, bevor am 1. März der TSV Bönnigheim zum Verfolgerduell in die Sporthalle Glemsaue kommt. TSF Ditzingen: Glumac, Biehl; Hüther (9/5), Steckroth (6), Graykowski (5), Ruoff (4), Träger (2), Hölzel (1), Schwab (1), Ruffner (1), Breitner, Heer, Schad, Siegmund.