Volleyball-Verbandsliga Frauen SpVgg Holzgerlingen bleibt weiter auf Tuchfühlung zu den oberen Rängen

Zuspiel und Angriff agierten bei der SpVgg Holzgerlingen auf Topniveau. Foto: SpVgg

Die SpVgg Holzgerlingen hat eines der jüngsten Teams in der Volleyball-Verbandsliga der Frauen. Dennoch hält die Truppe vom Schönbuchrand top mit, wie dieser Heimspieltag erneut bewies.

Die Volleyballerinnen der SpVgg Holzgerlingen haben in zwei nicht ganz einfachen Partien beim Heimspieltag in der Grabenrainhalle bewiesen, dass sie in der Verbandsliga absolut mithalten können, auch wenn sich das nicht immer in den Ergebnissen niederschlägt.

 

Einer dieser Fälle war die 1:3-Niederlage gegen Spitzenreiter TG Nürtingen. Im ersten Durchgang schenkten die Einheimischen eine klare Führung her und mussten ihn mit 22:25 abgeben. „Das darf nicht passieren, denn dadurch wurde es schwer“, wusste Trainer Rainer Krisch, der aber auch im zweiten Abschnitt einen ausgeglichenen Verlauf notieren konnte. Als es in die Crunchtime ging, hatte sein junges Team gegen den erfahrenen Gegner mit 21:25 das Nachsehen.

„Trotz 0:2-Satzrückstand waren wir weiter dabei und haben Vollgas gegeben“, freute sich der Coach, der seine Formation etwas umstellte. Mit dem folgenden 25:15 waren die Gastgeberinnen wieder bei der Musik. Und sie wollten mehr – sprich: einen Tiebreak erzwingen. Immer mal wieder lagen sie in Runde vier mit einem Punkt vorne, bis zum 20:21 blieb es eine enge Kiste. Die schon angesprochene Routine und auch etwas Glück sorgten allerdings dafür, dass die Gäste beim 21:25 das bessere Ende für sich verbuchten. „Trotzdem hat es Spaß gemacht und wir waren zufrieden“, bilanzierte Krisch und kündigte an: „Wir sind jetzt schon heiß auf das Rückspiel.“

SpVgg Holzgerlingen blendet das negative Resultat geschickt aus

Das negative Resultat konnte gut ausgeblendet werden. Vielmehr nahmen die Hausherrinnen mit, insgesamt nur drei Zähler weniger erzielt zu haben als der Primus. Das beflügelte für die zweite Begegnung des Nachmittags. Gegen den FV Tübinger Modell III sollten drei Punkte her, „denn wir wollten in der Tabelle oben dranbleiben“, betonte der Übungsleiter.

Seine Schützlingen waren direkt auf der Höhe, überzeugten bei Aufschlag und Annahme und kamen zu einem lockeren 25:15 im ersten Satz. Die Unistädterinnen kämpften bis dahin mit einer hohen Fehlerquote, doch die Kräfteverhältnisse sollten sich ändern. „Wir taten nur das Nötigste, dadurch blieb die Sache lange offen, bis wir wieder mehr Wille und Power zeigten“, erklärte Krisch. Erst beim 32:30 war Durchgang Nummer zwei entschieden.

Auch der dritte Abschnitt ging beim 27:25 zwar in die Verlängerung, „aber eigentlich gefühlt ohne Stress, denn wir hatten alles im Griff“, befand der Mann auf der Kommandobrücke. Aufschlag und Annahme waren weiterhin eine Bank, Zuspiel und Angriff agierten auf Topniveau, nur in Block und Abwehr sah Krisch Steigerungspotenzial. Die Truppe vom Schönbuchrand steht nun im dichten Tabellenmittelfeld auf Rang fünf, allerdings mit Tuchfühlung auf den zweiten Platz.

Weitere Themen

Weitere Artikel zu Volleyball Verbandsliga Frauen