Der aus Filderstadt stammende Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel will es noch einmal wissen: In einem offenen Brief informiert der Grünen-Politiker seine Parteifreunde, er wolle bei der Bundestagswahl erneut für den Wahlkreis Nürtingen kandidieren und bittet sie um ihr Vertrauen, „da ich nach wie vor motiviert bin, grüne Politik mitzugestalten“. Die Nominierungsveranstaltung findet am 17. Juli statt.
„Es gibt noch viel zu tun“
Gastel zog 2013, 2017 und 2021 jeweils über die Landesliste in den Deutschen Bundestag ein, er hat sich vor allem als bahnpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur einen Ruf erarbeitet. Zudem bringt er sich eigenen Angaben zufolge als Mitglied im Tourismusausschuss sowie in verschiedenen Parlamentsgruppen für die Schiene, das Fahrrad, die Biosphärengebiete und die Zusammenarbeit mit unserem Nachbarland Schweiz ein. Diese Arbeit wolle er gern fortführen. Denn: „Die konstruktive Oppositionsarbeit der letzten beiden Legislaturperioden, die ich intensiv für konzeptionelle Arbeit genutzt hatte, hat sich bezahlt gemacht.“ Nun, wo die Grünen Regierungspartei sind, „konnten wir viele unserer Ideen in der Bahnpolitik der Ampel umsetzen. Es bleibt allerdings noch viel zu tun“, stellt Gastel fest. „Wir drücken auf die Tube, um möglichst viel noch vor der nächsten Bundestagswahl umsetzen zu können.“
Verkehrswende und Klimaschutz vorantreiben
Auch in seinem Wahlkreis packe er viele Themen an, beteuert der Politiker. Unter anderem habe er Lösungsansätze für die Probleme bei der S-Bahn Stuttgart und den Regionalverkehr zwischen Stuttgart und Tübingen sowie eine reduzierte Ausbaulösung an der B 27 erarbeitet. Er setze zudem auf einen regelmäßigen Dialog mit den Bürgern vor Ort. „Es mir sehr wichtig, immer und immer wieder für die Vorzüge unserer Demokratie zu werben“, betont Gastel.
Die nächste Bundestagswahl findet voraussichtlich im September 2025 statt. Im Wahlkampf will Gastel „für ein noch besseres Grünen-Ergebnis werben und danach die Verkehrswende und den Klimaschutz im Verkehrssektor weiter vorantreiben“.