Vonovia-Haus in Stuttgart-Birkach Wild abgelagerter Müll verärgert Anwohner

Von Ralf Recklies 

Vor der Vonovia-Wohnanlage an der Alten Dorfstraße in Stuttgart-Birkach hatte sich der Abfall gesammelt. Anwohner ärgern sich darüber. Was sagt der Immobilienkonzern dazu?

Vor den Papiercontainern der Vonovia-Wohnanlage an der Alten Dorfstraße in Birkach hatte sich über Wochen abgelagerter Müll gesammelt. Foto: privat
Vor den Papiercontainern der Vonovia-Wohnanlage an der Alten Dorfstraße in Birkach hatte sich über Wochen abgelagerter Müll gesammelt. Foto: privat

Birkach - Inzwischen ist der wild abgelagerte Müll verschwunden, der sich im Dezember vor den Papiercontainern der Vonovia-Wohnanlage an der Alten Dorfstraße in Birkach angesammelt und der dort noch bis Anfang dieses Jahres für ein wenig schönes Bild gesorgt hatte.

Ein Nachbar der Gebäude hatte den Immobilienkonzern bereits Anfang Dezember auf die Zustände hingewiesen, trotzdem tat sich zunächst nichts – zum Verdruss des Bewohners der Alten Dorfstraße sowie weiterer Nachbarn. Anfang des neuen Jahres griff der über den Zustand wenig amüsierte Bürger dann erneut in die Tasten und schickte an den Immobilienkonzern sowie die Stadt Stuttgart und den Abfallwirtschaftsbetrieb der Landeshauptstadt eine E-Mail, mit der er auf den weiter zunehmenden Abfall hinwies – dokumentiert von einer Reihe Fotografien, die deutlich aufzeigten, wie es vor den Gebäuden aussieht.

Was Vonovia zu dem Fall sagt

Kaum hatte der Anwohner die zweite Mail verschickt, lag ihm auch bereits eine Antwort von Vonovia vor. Der Immobilienkonzern kündigte an, dass das Problem behoben werde – was auch geschah. Ein Bewohner der Wohnanlage, so mutmaßt der Anrainer der Alten Dorfstraße, habe den Unrat, der sich vor den Papiercontainern gesammelt habe, beseitigt.

„Es kommt leider immer mal wieder vor, dass Mieterinnen und Mieter oder aber fremde Personen in dieser Liegenschaft ihren Müll vor Containern und Mülltonnen platzieren“, teilt Vonovia auf Anfrage unserer Zeitung mit. Im Normalfall kontrolliere ein Objektbetreuer wöchentlich die Bestände und kümmere sich um die Entsorgung von fehlplatziertem Müll.

„Aktuell haben wir es hier allerdings mit einer Ausnahmesituation zu tun: Unser zuständiger Objektbetreuer ist leider schwerer und dauerhaft erkrankt. Auch sein Stellvertreter fällt krankheitsbedingt länger aus. Ein weiterer Objektbetreuer aus einem anderen Gebiet war zwei Mal zur Kontrolle vor Ort. Beide Male gab es kein Problem mit der Müllentsorgung. Wir hoffen, dass wir ab Mitte Januar eine Lösung für die fehlenden Personalkapazitäten gefunden haben“, sagt die Sprecherin. Der Konzern habe Verständnis dafür, dass die Situation rund um die Müllentsorgung unter den Bewohnerinnen und Bewohnern für Unmut gesorgt habe. In einem Rundschreiben an die Mieter werde die Müllentsorgung noch einmal thematisiert.




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