Das Konzertjahr 2018 Diese Stars kommen 2018 nach Stuttgart

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Viele große Popstars in Stuttgart kommen im kommenden Jahr zu Konzerten nach Stuttgart. Unsere Übersicht zeigt die wichtigsten.

Helene Fischer tritt fünf Mal in der Schleyerhalle auf – und im Sommer zudem im Stadion. Foto: dpa-Zentralbild 8 Bilder
Helene Fischer tritt fünf Mal in der Schleyerhalle auf – und im Sommer zudem im Stadion. Foto: dpa-Zentralbild

Stuttgart - Haben Sie am 20. Mai 2019 schon was vor? Falls nicht, könnten Sie mit einem Besuch des Konzerts des Elektronikmusikers Schiller in der Stuttgarter Porsche-Arena liebäugeln. Das ist nach gegenwärtigem Stand das bereits angesetzte Konzert, das noch in weitester Zukunft liegt – und wohl eher etwas für ausgesprochene Frühbucher.

Das kommende Konzertjahr ist hingegen schon ordentlich mit Terminen gefüllt. Sogar mit Auftritten, die bereits ausverkauft sind. Die beiden Auftritte der weltgrößten Metal-Band Metallica am 7. und 9. April in der Schleyerhalle etwa. Oder alle fünf (!) Abende mit Helene Fischer am gleichen Ort. Und auch einige mittelgroße Konzerte, etwa Deine Freunde, Wincent Weiss, Glashaus und Machine Head. Helene Fischer kommt dann im Sommer – am 22. Juli – auch noch einmal ins Fußballstadion. Ob dies das von der Besucherzahl her größte Konzert des Jahres wird, muss sich zeigen: denn wie’s der Zufall will, gastieren einen Tag zuvor die Toten Hosen nebenan auf dem Cannstatter Wasen.

In der größten Halle ist einiges gebucht

In Stuttgarts größter Arena, der Schleyerhalle, beginnt das Popjahr vor dem Helene-Fischer-Reigen mit dem Unplugged-Abend von A-ha am 23. Januar. Es folgen am 3. März Sunrise Avenue (ausverkauft), am 13. März – ebenfalls unplugged – Peter Maffay und am 17. März Heaven Shall Burn. Am 4. Juni kommt Nickelback, am 8. Juni Runrig, am 23. November Cro und am 24. November Nightwish in die Schleyerhalle. Vorläufig jedenfalls, denn da wird im Laufe des Jahres gewiss noch einiges hinzukommen.

Gleiches gilt vermutlich auch für Stuttgarts zweitgrößte Halle, die Porsche-Arena. Dort beginnt das Konzertjahr mit dem ausverkauften Auftritt von Savas und Sido am 6. Januar, es folgen (neben einigen Abenden mit mehreren Künstlern) Scooter an zwei Abenden (24./25. Februar), die Newcomer 187 Straßenbande am 3. März, Santiano am 11. März, Jason Derulo am 12. März und Toto am 13. März sowie Vanessa May am 9. Juni. In der zweiten Jahreshälfte treten dann – einstweilen, denn auch da kommt gewiss noch etwas hinzu – am 11. September Rea Garvey und am 9. November Gentleman auf.

Auch Kleines ist Feines

Soweit zu den Großevents, und damit noch mal kurz hinaus ins Freie. Etwa auf die Freilichtbühne am Killesberg, auf der neben den alljährlichen Gastspielen von Dieter Thomas Kuhn Adel Tawil und Ina Müller auftreten werden. Oder zum Mercedes-Benz-Museum. Dort geht vom 5. bis 8. Juli der Konzertsommer in die zweite Runde. Als erste Acts wurden Savas und Sido (5. Juli) sowie Clueso (6. Juli) bestätigt. Oder auf die Esslinger Burg, wo In Extremo und Chris de Burgh gastieren. Oder vor das Ludwigsburger Residenzschloss, wohin die Scorpions, Joan Baez, James Blunt und der Freundeskreis kommen. Nicht zu vergessen die Jazzopen, bei denen im Popbereich vom 18. bis 22. Juli Jamiroquai, Jamie Cullum & Joss Stone, Kraftwerk, Lenny Kravitz und die Fantastischen Vier auftreten.

Doch schöne Blumen blühen bekanntlich auch im Halbverborgenen. Ein Auge bei den nicht ganz so großen Locations könnte man daher werfen auf die Band Kettcar (23. Januar), Sophia Kennedy (26. Januar), Mando Diao (9. Februar, ausverkauft), Algiers (22. Februar, Franz K Reutlingen), Calexico (21. März), Wanda beziehungs­weise, man müsst’ sich teilen können, Rufus Wainwright (4. April, Liederhalle und Franz K), Tocotronic (8. April), Sohn (13. Mai) sowie Yo La Tengo, Scott Matthew und Spoon (Mai/Juni, alle in der Manufaktur Schorndorf). Aber auch das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Und daneben sind natürlich bereits hunderte weitere Auftritte anberaumt – allen Unkenrufen, dass der Konzertstandort Stuttgart etwas ins Hintertreffen geraten ist, zum Trotz.