Wahl in Lichtenwald Denkzettel für Rentschler

Von hol 

Der alte ist auch der neue Bürgermeister – mit einem brisanten Ergebnis.

Ferdinand Rentschler kann sich über seinen Sieg in Lichtenwald freuen. Foto: Horst Rudel
Ferdinand Rentschler kann sich über seinen Sieg in Lichtenwald freuen. Foto: Horst Rudel

Esslingen - Die Spannung in Lichtenwald ist am Sonntag nicht ganz so groß gewesen wie beim Bürgerentscheid in Esslingen. Denn zur Bürgermeisterwahl in der 2700-Einwohner-Schurwaldgemeinde ist nur der Amtsinhaber Ferdinand Rentschler angetreten. Am frühen Abend stand dann fest: Der 34-Jährige wird weitere acht Jahre im Lichtenwalder Rathaus amtieren. Er erhielt 70,5 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,1 Prozent.

Ein bisschen Brisanz war in der Woche vor der Wahl doch doch noch aufgekommen. Denn mehrere Eltern, die mit Rentschlers Vorgehen bei der Sanierung der Grundschule unzufrieden waren, hatten in Whatsapp-Gruppen dazu aufgefordert, die Wahl Rentschlers zu verhindern. Sie hatten angeregt, statt das Kreuz hinter dem einzigen Kandidaten auf dem Wahlschein zu machen, andere Namen aufzuschreiben. Damit wollten sie erreichen, dass Rentschler im ersten Wahlgang weniger als 50 Prozent der Stimmen bekommt – und somit ein zweiter Wahlgang notwendig würde. Dem Vorschlag sind etliche Wähler gefolgt. Deshalb kann das Wahlergebnis durchaus als Denkzettel für Rentschler gewertet werden.




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