Wahlatlas Stuttgart 17 überraschende Ergebnisse der Kommunalwahl

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Dass die CDU die Stuttgarter Kommunalwahl gewonnen hat, ist bekannt. Doch wenn man in die Details geht, lassen sich überraschende Teilergebnisse entdecken – zum Beispiel wo die SPD 6,7 Prozent holt, wo die Grünen abgestraft wurden oder wer die AfD gewählt hat.

Diese Karte zeigt, wo die CDU ihre Hochburgen hat. Und die detaillierte Auswertung des Kommunalwahlergebnisses in Stuttgart lässt noch ganz andere überraschende Einblicke zu. In der folgenden Bilderstrecke stellen wir zudem das Ergebnis nach Parteien und Bündnissen vor. Foto: Stadt Stuttgart (Screenshot) 13 Bilder
Diese Karte zeigt, wo die CDU ihre Hochburgen hat. Und die detaillierte Auswertung des Kommunalwahlergebnisses in Stuttgart lässt noch ganz andere überraschende Einblicke zu. In der folgenden Bilderstrecke stellen wir zudem das Ergebnis nach Parteien und Bündnissen vor. Foto: Stadt Stuttgart (Screenshot)

Stuttgart - Die interaktive Online-Karte der Stadt Stuttgart zu den Ergebnissen der Kommunalwahl in den einzelnen Wahlbezirken ermöglicht eine für Stuttgart bislang nicht gesehene Tiefe in der Auswertung. Besonders interessant ist der Blick auf die Extremwerte, auf Ausreißer und Besonderheiten.

Wer hätte beispielsweise gedacht, dass die Studentische Liste in etlichen Wahlbezirken mehr Stimmen holt als die FDP? Dass die Stimmen aus vier Stadtbezirken reichen, um in den Gemeinderat zu kommen? Und wissen Sie, welcher der 668 Kandidaten am 25. Mai die wenigsten Stimmen bekommen hat?

Im Folgenden führen wir 17 überraschende, extreme oder anderweitig bemerkenswerte Ergebnisse aus der Wahlergebnis-Karte auf.

1. Die absolute Hochburg der stimmstärksten Partei CDU liegt in Sillenbuch, genauer: im Wahlbezirk Wohnstift Augustinum. Sagenhafte 57 Prozent aller Stimmen holten die Christdemokraten dort. Der zweitbeste Wahlbezirk (28,6 Prozent) liegt übrigens direkt daneben und ebenfalls in Sillenbuch.

2. Im Lehenviertel ist der CDU-Stimmenkönig Alexander Kotz eine ganz kleine Nummer. Jedenfalls erzielte er hier in ganz Stuttgart sein schlechtestes Ergebnis. Was ihn aber nicht zu ärgern braucht, denn er war im Lehenviertel immer noch doppelt so erfolgreich wie seine Partei, die sich in diesem Teil der Stadt sehr schwer tut.

3. Dem CDU-Kandidaten Fritz Currle reicht die Unterstützung von vier Stadtbezirken für den Einzug in den Gemeinderat. Nur in Ober- und Untertürkheim, Hedelfingen und Wangen holte Currle verglichen mit seiner Partei CDU ein überdurchschnittliches Ergebnis.

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