Leonbergs Oberbürgermeister ruft die Menschen auf, bei der Landtagswahl ihre Stimme abzugeben. Gleichzeitig gibt es von der Verwaltung noch Hinweise in Sachen Briefwahl.

Leonberg: Marius Venturini (mv)

Für die Landtagswahl am Sonntag, 8. März, hat die Stadt Leonberg einen Wahlaufruf von Oberbürgermeister Tobias Degode veröffentlicht. Außerdem finden sich in dem Schreiben noch wichtige Hinweise zur Briefwahl.

 

„Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie, wer in den kommenden fünf Jahren Verantwortung im Landtag übernimmt und welche Weichen für die Zukunft unseres Bundeslandes gestellt werden“, wird Degode zitiert. Diese Wahl sei besonders bedeutsam. „Nach 15 Jahren wird Ministerpräsident Winfried Kretschmann nicht erneut kandidieren.“ Baden-Württemberg stehe vor einem politischen Wechsel. „Nutzen Sie die Gelegenheit, aktiv mitzubestimmen, welche Richtung unser Land einschlagen soll.“

OB Degode: Menschen sollen sich vor der Wahl informieren

Gleichzeitig fordert der OB die Leonbergerinnen und Leonberginnen auf, sich zu informieren. „Welches Wahlprogramm überzeugt Sie? Wo finden Sie Ihre Werte und Vorstellungen wieder? Welche Partei bietet die besten Ideen für die Zukunft?“ Er wolle die Menschen ermutigen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Diese Wahl betrifft uns alle.“

Ein besonderer Appell des OB geht an die jüngeren Wählerinnen und Wähler: „Mit dem neuen Wahlrecht können zum ersten Mal 16-Jährige ihre Stimme bei der Landtagswahl abgeben.“ Das sei eine Chance, früh Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft aktiv mitzugestalten. „Denn Demokratie lebt davon, dass Menschen mitentscheiden, mitmachen und mitgestalten.“

Die Möglichkeit der Briefwahl haben laut Stadtverwaltung bereits viele Bürgerinnen und Bürger genutzt. Die Behörde bittet auch weiterhin um zügige Rücksendung der roten Wahlumschläge. Grund: Sie müssen genau den Wahlbezirken zugeordnet werden. Dadurch entstehe ein hoher organisatorischer Aufwand bei der Sortierung.

Wahlamt am Wahltag zwei Stunden geöffnet

Wer Unterlagen oder Wahlschein nicht erhalten oder verloren hat, wendet sich an das Wahlbüro. Dort kann bis zum Tag vor der Wahl, Samstag, 7.M ärz, einen neuen Wahlschein beantragt werden. Das Wahlamt ist dafür von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Bei der Landtagswahl haben die Wählerinnen und Wähler erstmals zwei Stimmen, wie bei der Bundestagswahl. Per Erststimme wird eine Person direkt aus dem Wahlkreis gewählt. Wer die meisten Stimmen erhält, zieht per Direktmandat in den Landtag ein. Per Zweitstimme wird eine Partei beziehungsweise eine Landesliste gewählt. Die Zweitstimme entscheidet über die Sitzverteilung im Landtag.