Wahlen in Korb und Althütte Vierte Amtsperioden im Visier

Von  

In lediglich zwei Kommunen wird in diesem Jahr der Bürgermeister neu bestimmt – vermutlich wird es in beiden Gemeinden wieder der alte sein.

Jochen Müller tritt im März an, sein Althütter Amtskollege folgt im Juni. Foto: Thiel
Jochen Müller tritt im März an, sein Althütter Amtskollege folgt im Juni. Foto: Thiel

Rems-Murr-Kreis - Nachdem im vergangenen Jahr gleich ein halbes Dutzend der Kommunen im Rems-Murr-Kreis ihren Rathauschef neu gewählt hat – darunter auch zwei Große Kreisstädte – wird aus diesem Anlass in diesem Jahr lediglich in zwei Kommunen zu den Urnen gerufen werden. Größere Wählerbewegungen wird es dann allerdings wieder ein Jahr später geben: 2018 stehen sechs Bürger- und zwei Oberbürgermeisterwahlen an.

Beide Bürgermeister sind fast das halbe Leben lang im Amt

Den Auftakt macht am 12. März die Gemeinde Korb. Dort allerdings sind wohl keine größeren Überraschungen zu erwarten. Der Amtsinhaber, Jochen Müller, hat bereits angekündigt, noch einmal antreten zu wollen. Der heute 55-Jährige war vor 24 Jahren zum ersten Mal gewählt worden. Im Jahr 1993 hatte er Hansgeorg Müller beerbt. Sein Namensvetter war der Kommune seinerseits 24 Jahre lang vorgestanden. Während sich Jochen Müller vor seiner ersten Wahlperiode noch gegen sechs Kandidaten hatte durchsetzen müssen, war er zuletzt der einzige Bewerber gewesen. 92 Prozent der Wahlberechtigten in der 10 000 Einwohner starken Kommune votierten für ihn, die Beteiligung an der Wahl war mit lediglich 27 Prozent allerdings schwach gewesen.

Auch Reinhold Sczuka will nach 24 Jahren in seine vierte Amtsperiode gehen – dies in der 4000-Einwohner-Kommune Althütte. Dort ist der Urnengang auf Sonntag, 25. Juni, terminiert. Der 50-Jährige hatte vor acht Jahren 95,7 Prozent der Stimmen erreicht, die Wahlbeteiligung lag bei vergleichsweise stattlichen 61,2 Prozent. Auch Sczuka musste sich keines Gegenkandidaten erwehren. 1993 war er mit 26 Jahren zum bis dato jüngsten Bürgermeister im Rems-Murr-Kreis gewählt worden.

Im nächsten Jahr wird aller Voraussicht nach in Schwaikheim als erster Kommune ein neuer Bürgermeister gewählt. Ob es der alte sein könnte, ist noch offen. Gerhard Häuser, der sein Amt dann ebenfalls bereits seit 24 Jahren ausgefüllt hat, wollte sich auf Nachfrage unserer Zeitung noch nicht festlegen, ob er noch einmal antreten will. Die Bürgermeisterwahl in Schwaikheim finde erst im Jahr 2018 statt, sagt Häuser, deswegen lägen weder von der Gemeinde bezüglich des Termins noch von ihm selbst hierzu Entscheidungen vor.

Im Jahr 2016 wird in Schwaikheim und Kirchberg gewählt

Nach dem Urnengang in Schwaikheim, der voraussichtlich noch im Januar über die Bühne gehen soll, folgen laut Angaben des Landratsamts im Frühjahr Bürgermeisterwahlen in Kirchberg an der Murr und Plüderhausen sowie Oberbürgermeisterwahlen in Winnenden und Backnang. Danach werden die Wahlberechtigten noch in Urbach, Welzheim und Aspach aufgerufen. Besonders spannend wird sein, wer sich zur Wahl stellt (siehe auch „Nachgefragt“ bei Hans-Georg Wehling).




Veranstaltungen