Wahlkreis Waiblingen CDU-Mann Siegfried Lorek sitzt künftig am Regierungstisch
Nach dem Gewinn des Direktmandats im Wahlkreis Waiblingen ist der Winnender erneut zum Staatssekretär ernannt worden – künftig auch mit Kabinettsrang.
Nach dem Gewinn des Direktmandats im Wahlkreis Waiblingen ist der Winnender erneut zum Staatssekretär ernannt worden – künftig auch mit Kabinettsrang.
Der für den Wahlkreis Waiblingen ins Südwest-Parlament gewählte Siegfried Lorek gehört auch der neuen Landesregierung von Baden-Württemberg an. Der mit seiner Familie in Winnenden lebende CDU-Politiker bleibt Staatssekretär im Ministerium der Justiz und für Migration.
Neu ist, dass der frühere Polizeibeamte seine Aufgabe künftig mit Kabinettsrang wahrnimmt. Mit dem Sitz in der Ministerrunde gehört der 48-Jährige auch dem Bundesrat an.
„Baden-Württemberg steht vor großen Herausforderungen, gerade in der Migrationspolitik. Jetzt kommt es darauf an, Verfahren weiter zu beschleunigen, Ordnung und Steuerung konsequent umzusetzen und pragmatische Lösungen für unser Land voranzubringen“, sagt Siegfried Lorek über den erweiterten Verantwortungsbereich. Gerade in der Migrationspolitik stehe Baden-Württemberg vor großen Herausforderungen.
Im Koalitionsvertrag hatten Grüne und CDU betont, dass Fachkräftezuwanderung nach klaren Regeln ermöglicht sowie irreguläre Migration ohne Bleibeperspektive konsequent beendet werden soll.
Trotz seiner neuen Aufgabe in der Landesregierung sieht sich Lorek seinem Wahlkreis eng verbunden. Wie bereits in den vergangenen fünf Jahren will er auch künftig die Arbeit in der Landesregierung mit einer präsenten und engagierten Wahlkreisarbeit verbinden.
„Das Direktmandat für den Wahlkreis Waiblingen ist für mich eine Herzensaufgabe. Schon in der vergangenen Legislaturperiode war ich trotz Regierungsverantwortung im Wahlkreis präsent und ansprechbar. Das bleibt auch künftig so: Ich bin für die Anliegen der Menschen vor Ort da“, so Lorek.
Der CDU-Politiker gehört dem Landtag seit 2016 an und hatte nach zwei erfolglosen Anläufen im März erstmals das Direktmandat im Wahlkreis Waiblingen gewonnen. Bei der Abstimmung erhielt Siegfried Lorek 35 Prozent der Erststimmen und lag damit deutlich über dem Landesergebnis seiner Partei.