Wahlparty der AfD in Stuttgart Zwischen „ganz zufrieden“ und „Katastrophe“

Von George Stavrakis 

Die AfD hat im Kampf um Sitze im Stuttgarter Gemeinderat ihr Ziel verfehlt. Ob das nun zufriedenstellend oder katastrophal ist – darüber ist man uneins.

AfD-Spitzenkandidat Christian Köhler ist „nicht ganz unzufrieden“. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
AfD-Spitzenkandidat Christian Köhler ist „nicht ganz unzufrieden“. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Mit Slogans wie „Ohne Enteignung von Wohnraum“ und „Ohne Fahrverbote. Mit Dieselfahrgarantie“ ist die Stuttgarter Alternative für Deutschland (AfD) in den Wahlkampf gezogen. Das hat allem Anschein nach nicht wie erwartet gefruchtet. „Dieses Ergebnis, wenn es bis jetzt auch nur eine Prognose ist, ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben“, sagt Karl-Friedrich Hotz aus Botnang, der für die AfD auf Listenplatz sechs angetreten ist.

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Man müsse jetzt analysieren, „wohin unsere Stimmen gegangen sind“, so Hotz kurz nach der ersten Prognose im Stuttgarter Rathaus. Spitzenkandidat Christian Köhler zeigt sich gefasst: „Ich bin nicht wirklich unzufrieden.“ Das sieht ein Parteikollege im Vorbeigehen offensichtlich anders: Er schüttelt den Kopf und sagt nur: „Katastrophe.“

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