Waiblinger Motorsägenhersteller Stihl Frau zieht in Stihl-Vorstand ein

Anke Kleinschmit    hat schon bei Daimler die Digitalisierung in der Produktion  vorangetrieben. Foto: Stihl
Anke Kleinschmit hat schon bei Daimler die Digitalisierung in der Produktion vorangetrieben. Foto: Stihl

Die frühere Daimler-Managerin Anke Kleinschmit wird im kommenden Jahr Entwicklungsvorstand beim Motorsägenhersteller Stihl.

Wirtschaft: Imelda Flaig (imf)
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Waiblingen - Der Vorstand des Waiblinger Motorsägenherstellers Stihl ist nicht länger eine Männerdomäne: Die frühere Daimler-Managerin Anke Kleinschmit wird dort künftig das Entwicklungsressort verantworten. Die 51-Jährige wird zum 1. Mai 2019 bei Stihl in den Vorstand einziehen und zwei Monate später den bisherigen Entwicklungsvorstand Wolfgang Zahn ablösen. Der hat das Amt seit Juli 1999 inne und scheidet Ende Juni bei dem Familienunternehmen altersbedingt aus, wie das Unternehmen mitteilt.

Kleinschmit ist die erste familienfremde Frau im Stihl-Vorstand. 2002 hatte sich die Familie aus der operativen Führung in den Beirat und Aufsichtsrat zurückgezogen, seither wird Stihl von familienfremden Managern geführt.

Gebürtige Esslingerin hat Mechatronik studiert

Die gebürtige Esslingerin Kleinschmit war nach ihrem Mechatronik-Studium mit Schwerpunkt Elektrotechnik 1992 als Entwicklungsingenieurin bei Daimler eingestiegen, wo sie zuletzt Leiterin der Technologiefabrik Powertrain war und unter anderem die Digitalisierung in der Produktion vorantrieb.

Das Thema Digitalisierung spielt auch bei Stihl eine immer größere Rolle. Das 1926 gegründete Familienunternehmen machte zuletzt mit knapp 16 000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 3,8 Milliarden Euro.

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