Verwunschen: oben eine kleine, steinerne Brücke, unten die Donau Foto: Günther Weinert
Felsen, Grotten und eine Hängebrücke machen die Wanderung zu einem Wander-Highlight. Wer von der märchenhaften Landschaft nicht genug bekommt, dehnt die einfache Tour zu einer Rundwanderung aus.
Günther Weinert
15.10.2023 - 00:00 Uhr
Die Wanderung punktet mit kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten links und rechts der Donau westlich von Sigmaringen. Sie startet beim ehemaligen Kloster und dem Schloss von Inzigkofen und führt durch den Fürstlichen Park Inzigkofen. Felsenformationen, Grotten und Aussichtspunkte sowie die Nähe zur Donau mit ihrer Hängebrücke bilden das Kernstück. Auf der anderen Donauseite dominieren Felsen und Aussichtspunkte. Die Rundtour kann in Richtung Dietfurth auf ca. 11 km erweitert werden.
Wer sich über den Fürstlichen Park und den Naturpark informieren möchte, wird auf der Homepage von Inzigkofen fündig, www.inzigkofen.de.
Streckenlänge: 8 km
Auf- und Abstiege: jeweils ca. 250 m
Anfahrt: Die B 27 und B 312 führen Sie auf die B 313, die Sie nach Sigmaringen und im Anschluss nach Inzigkofen bringt, wo es mehrere Parkmöglichkeiten gibt. Im Schnittpunkt der Kirchstraße, des Parkwegs und des Schlossbühlwegs beginnt die Rundwanderung. Alternativ am Bahnhof Inzigkofen.
1 Gehen Sie am Parkstüble vorbei (Hinweisschild: Amalienfelsen 0,9 km) den Wald hinab in Richtung Donau und damit zunächst zum Denkmal für Fürst Friedrich III. von Salm-Kyrburg
2 Nach weiteren 100 Metern in Richtung Donau geht es steil den Weg hinauf zum Amalienfelsen. Ein Hinweisschild weist Ihnen den Weg. Nach dem genussvollen Blick vom Amalienfelsen auf die Donau und die Hängebrücke können Sie von oben Ihr weiteres Wandergebiet rechts der Donau betrachten. Es geht auf gleichem Weg wieder hinab, scharf nach rechts in Richtung Donau und an der Donau entlang bis zur Hängebrücke, die Sie überqueren.
3 In diesem kleinen Areal zwischen Donau und Eisenbahngleis/Landstraße gibt es einiges zu entdecken. Wandern Sie zum Donaustrand (Aussichtspunkte zum Amalienfelsen, zur Teufelsbrücke und zum Gespaltenen Felsen), zur Festung, zur Grotte und hinauf zur Eremitage auf dem Hügel. Anschließend verlassen Sie nördlich das Idyll und überqueren das Bahngleis und die Landstraße 277.
4 Das nächste Ziel ist der Gespaltene Felsen. Der Premiumwanderweg „Donaufelsenläufe – Kloster-Felsenweg“ führt Sie zunächst steil den Berg hinauf zu diesem Aussichtspunkt . . .
5 . . . und im weiteren Verlauf zum Erratischen Block. Anschließend geht es von dort mit der „roten Gabel auf weißem Grund“ bis zum Aussichtspunkt Gebrochen Gutenstein.
6 Dieser Aussichtspunkt ist der Wendepunkt der Tour. Es geht zurück! Sie können sich jetzt unbeschwert den Wanderwegen HW 2 oder „Donaufelsenläufe – Kloster-Felsenweg“ anvertrauen, die Sie Richtung Inzigkofen führen.
7 Wenn Sie nach der Überquerung der Donaubrücke in der Fürstlichen Anlage Inzigkofen angekommen sind, ist es ratsam, sich intuitiv durch den Park zu bewegen, da es wirklich viel zu sehen gibt. Der Gang durch das Felsentor und über die Teufelsbrücke sind ein Muss für jeden Besucher.
Info
Internet: Die Tour „Inzigkofen sagenhaft!“ kann man im Wanderportal Outdooractive unter dem Stichwort „Wanderfex“ unter anderem auch als GPX-Datei herunterladen. Dort gibt es auch viele Bilder, detaillierte Karten und die Erweiterungstour „Inzigkofen - Auf den Spuren der Ritter und Fürsten“.
Kartentipp: Eine Karte zur Ergänzung der Tour ist wichtig, da Wege gesperrt oder witterungsbedingt schwer begehbar sein können. Albstadt, Blatt W251, Maßstab 1:25.000, LGL. Oberes Donautal, Maßstab 1:25.000, Blatt 51-532, NaturNavi.