Kopfweiden säumen das Ufer der Enz. Foto: Günther Weinert
Die Rundwanderung ist von großer Vielfalt geprägt und führt durch das Naturschutzgebiet Leudelsbachtal. Während sich das Bachtal steil und schluchtenartig präsentiert, zeigt sich die Enz mit ihren Talauen breit und gemütlich.
Günther Weinert
31.07.2023 - 06:00 Uhr
Bis in die 1930er Jahre grasten an den steilen Hängen des Leudelsbachs Schafe. Halbtrockenrasen konnte entstehen der heute durch Pflegemaßnahmen offen gehalten wird. Und so entstand inmitten einer stark besiedelten Industrielandschaft im Raum Ludwigsburg ein Kleinod in dem einheimische Orchideen wachsen.
Eine schöne Wanderung, die auch Kinder motiviert und an heißen Tagen möglich ist. Rastplätze und Einkehrmöglichkeit sind auf der Strecke vorhanden. Der Rückweg oben an der Talkante entlang bietet weitere schöne Einblicke und Ausblicke ins Tal und in Richtung Stromberg.
Streckenlänge: 9,5 km
Auf- und Abstiege: 114 m
Anfahrt: Der Wanderparkplatz „Ölmühle“ bzw. „Tammer See“ befindet sich an der Tammer Straße am Ortsrand von Markgröningen in Richtung Tamm. Er liegt zwischen dem Klärwerk und dem Betriebshof von Markgröningen. Beachten Sie das Hinweisschild.
(1) Vom Wanderparkplatz aus führt der Weg talabwärts entlang des Leudelsbachs.
(2) Nach ca. 3 km mündet der Bach dann in die Enz. Hier gibt es auch eine kleine Gaststätte, das „Enzeckstüble“. Sie ist nur zeitweise geöffnet. Folgen Sie dem Wanderzeichen „Blauer Punkt auf weißem Grund“ und dem „Blauen Balken auf weißem Grund“. Die Wanderzeichen führen an der Enz entlang.
(3) An diesem Punkt kann die Tour auf 7,5 km verkürzt werden, indem Sie vom Enztal aus den kurzen steilen Weg direkt zum Ausflugslokal „Schellenhof“ hochgehen. Ein Wegweiser ist vorhanden. Folgen Sie zum Schellenhof dem Wanderzeichen „Blauer Punkt auf weißem Grund“.
An dieser Stelle befindet sich auch der historische Flößerkanal und eine weitere idyllische Stelle mit Blick auf die Enz gesäumt von schönen alten Weiden.
(4) Sie folgen dem Flößerkanal bzw. der Enz weiter flussabwärts (Blauer Balken). Der Talweg führt an einem historischen Unterstand vorbei, der als Steingewölbe ausgeführt wurde, des Weiteren an einem gesprengten Bunker der Enz-Neckar-Stellung und trifft dann am Stauwehr auf eine kleine Häusergruppe. Das kleine Ensemble wird in der Karte als „Sägwerk“ bezeichnet. Hier gibt es auch den Kanuverleih „Zugvögel“.
(5) Achtung! Nach dem Sägwerk geht der Weg scharf nach rechts den Berg hinauf. Das Zeichen „Blaues Kreuz auf weißem Grund“ führt dann über die Anhöhe zum Schellenhof (Einkehrmöglichkeit) und weiter durch den Wald den Berg hinauf.
Auf der Anhöhe steht auch die Friedenseiche von 1871 und der Blick nach Norden zeigt Ihnen die Ruine Altsachsenheim über der Ortschaft Untermberg
(6) Im weiteren Verlauf heißt es aufgepasst, denn das „Blaue Kreuz“ wird vom „Roten Kreuz“ abgelöst, dem wir bis zum Ausgangspunkt folgen. Auch am Weg an der oberen Talkante gibt es schöne Stellen zu Rasten und Genießen.
Info
Internet Die Tour kann man im Wanderportal Outdooractive unter dem Stichwort „Wanderfex“ unter anderem auch als GPX-Datei herunterladen