Wanderung im Kreis Ludwigsburg Tolle Fernblicke auf Wein, Wiesen und Wälder

Von Günther Weinert 

Durch den Naturpark Stromberg-Heuchelberg führt diese kurzweilige, zehn Kilometer lange Tour, die auch ein Naturschutzgebiet mit seltenen Tieren und Pflanzen streift.

Die Tour kann in Häfnerhaslach oder am Füllmenbacher Hof gestartet werden. Foto: NWE
Die Tour kann in Häfnerhaslach oder am Füllmenbacher Hof gestartet werden. Foto: NWE

Häfnerhaslach - Die Wanderung durch den Naturpark Stromberg-Heuchelberg führt zu historischen Orten und eröffnet tolle Fernblicke. Wer noch nie beim Füllmenbacher Hof war, sollte diesen Ort der Ruhe besuchen: eine Rodungsinsel mitten im Wald. Unmittelbar daran liegt das Naturschutzgebiet Hofberg – ein optimaler Lebensraum für gefährdete Tiere und Pflanzen.

Streckenlänge: 9,8 km; Auf- und Abstiege jeweils 194 m

Anfahrt: Häfnerhaslach ist ein Teilort von Sachsenheim. Von Stuttgart kommend erreichen Sie den Ort über Bietigheim, Hohenhaslach und Ochsenbach.

Start: Parkplatz in der Kleeblattstraße an der Häfnerhalle in Häfnerhaslach. Oder Füllmenbacher Hof (von Zaisersweiher oder Diefenbach dem Schild „Jugendhäuser“ folgen).

Hier geht’s lang:

1 Von der Häfnerhalle aus überqueren Sie die im Westen liegende Landstraße, wandern mit dem blauen Punkt auf weißem Grund Richtung Wald und weiter den Wald hinauf, bis Sie oben den Bergrücken erreicht haben.

2 Bei der Wegespinne empfiehlt es sich, ein paar Schritte nach rechts zum Waldrand zu gehen, um auf der Hangwiese (Hofberg) von oben das Idyll rund um den Füllmenbacher Hof zu genießen. Mit dem blauen Punkt geht es dann den Weinbergweg hinab und durch den Weiler hindurch.

3 Ca. 300 m nach dem Füllmenbacher Hof an der Weggabelung, wo auch ein kleiner Parkplatz ist, führt der „Blaue Punkt“ nach rechts und bringt Sie – entlang des Waldrands – zu einem kleinen Waldsee und zu den Jugendhäusern.

4 Achtung! Gleich am ersten Haus mit der Nr. 11 wenden Sie sich scharf nach rechts und folgen dem Brunnenstubenweg bzw. dem „Roten Punkt auf weißem Grund“ steil hinauf zum Bergrücken. Dies ist die einzige größere Steigung auf der ganzen Strecke.

5 Oben angekommen geht es scharf nach rechts und das „Blaue Kreuz auf weißem Grund“ übernimmt nun die Führung. Sie wandern nun ca. 3,5 km mit dem „Blauen Kreuz“ nach Osten, und zwar immer auf dem Berg­rücken. Sie befinden sich nun exakt zwischen dem Kirbach-/Krebsbachtal im Norden und dem Streitenbachtal im Süden. Nachdem Sie die freien Ackerflächen erreicht haben, kommt Häfnerhaslach ins Blickfeld und in der Ferne grüßen die drei höchsten Berge des Strombergs: Baiselsberg, Scheiterhäule und Schlierkopf.

6 Im weiteren Verlauf, und zwar im Wald, geht Ihr Wanderweg nach links ab und Sie folgen dem „Blauen Punkt“ bergab.

7 Bald darauf geht es gleich wieder nach links, denn der „Rote Punkt“ bringt Sie nun nach Häfnerhaslach. Am Friedhof heißt es sich zu entscheiden. Entweder den Ortskern rechts liegen lassen und – entsprechend der Karte – direkt zum Ausgangspunkt laufen oder nördlich am Friedhof vorbeigehen und noch eine kleine Dorfbesichtigung in die Wanderung miteinbeziehen. Die historischen Gebäude sind mit Erklärungen versehen.

Internet: Bei Outdooractive unter dem Stichwort „Wanderfex“ zu finden.

Kartentipp: Karte des Schwäbischen Albvereins, Band 6, Bretten, Maßstab 1:35 000

Einkehren: In Häfnerhaslach Besenwirtschaft „Am Bächle“, in Ochsenbach u. a. den Landgasthof „Stromberg“.




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