Warnstreik bei Lufthansa-Töchtern Flieger sollen in Stuttgart abheben

Von red/dpa/lsw 

Der für Sonntag angekündigte Warnstreik der Flugbegleiter bei den Lufthansa-Töchtern soll ohne große Auswirkungen für den Stuttgarter Flughafen ablaufen. Die Airline möchte möglichst keine Flüge ausfallen lassen.

Trotz des Warnstreiks der Flugbegleiter bei den Lufthansa-Töchtern sollen am Stuttgarter Flughafen möglichst keine Flüge ausfallen. Foto: dpa/Andreas Rosar Agentur
Trotz des Warnstreiks der Flugbegleiter bei den Lufthansa-Töchtern sollen am Stuttgarter Flughafen möglichst keine Flüge ausfallen. Foto: dpa/Andreas Rosar Agentur

Stuttgart - Trotz des für diesen Sonntag angekündigten Warnstreiks der Flugbegleiter bei den Lufthansa-Töchtern auch am Stuttgarter Flughafen hat die Airline bekräftigt, möglichst keine Flüge ausfallen lassen zu wollen. Das klare Ziel sei es, am Sonntag bundesweit und damit auch in Stuttgart „das volle Flugprogramm aufrechtzuerhalten“, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Freitag in Frankfurt/Main auf Anfrage.

Zuvor hatte die Kabinengewerkschaft Ufo mitgeteilt, am Sonntag zwischen 5.00 und 11.00 Uhr bundesweit sämtliche Starts der Lufthansa-Töchter Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und SunExpress bestreiken zu wollen. Am Stuttgarter Airport sollen im betreffenden Zeitraum laut Plan mehr als 20 Flieger von Lufthansa-Töchtern starten. Einen ursprünglich ebenfalls für Sonntagmorgen geplanten Warnstreik bei der Lufthansa-Kerngesellschaft sagte die Gewerkschaft hingegen ab.

Hinter dem Arbeitskampf steckt ein tiefes Zerwürfnis zwischen Ufo und dem Lufthansa-Konzern. Das Unternehmen erkennt den Ufo-Vorstand nach erheblichen Führungsquerelen nicht mehr als vertretungsberechtigt an und will der Gewerkschaft gerichtlich die Tariffähigkeit absprechen lassen. Der langjährige Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies wurde sogar aus dem Lufthansa-Dienst entlassen.

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