Warnstreik der IG Metall im Kreis Esslingen 1300 Beschäftigte im Warnstreik

Warnstreik der IG Metall in Schweinfurt Foto: dpa
Warnstreik der IG Metall in Schweinfurt Foto: dpa

Im Tarifstreit in der Metall- und Elektroindustrie hat die Gewerkschaft IG Metall am Mittwoch auch im Kreis Esslingen zu Warnstreiks aufgerufen. Die IG Metall fordert unter anderem vier Prozent mehr Lohn oder eine entsprechende Absenkung der Arbeitszeit als Lohnausgleich in Krisenbetrieben.

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Kreis Esslingen - Im Tarifstreit in der Metall- und Elektroindustrie hat die Gewerkschaft IG Metall am Mittwoch auch im Kreis Esslingen zu Warnstreiks in Form von Frühschluss aufgerufen. „Die Beteiligung war überragend“, so die Einschätzung von Jürgen Groß, dem zweiten Bevollmächtigter der Industriegewerkschaft in Esslingen. Bis zum Nachmittag hätten sich nach an den Standorten der Index-Werke in Esslingen, Deizisau und Reichenbach sowie bei Festo SE in Filderstadt-Scharnhausen rund 1300 Beschäftigte beteiligt. „Die Fertigungshallen waren weitgehend leer, und auch viele Angestellte haben vorzeitig Feierabend gemacht, soweit sie im Betrieb waren. Die Beschäftigten der Spätschicht und der Nachtschicht werden ihre Arbeit ebenfalls früher beenden.“ In den kommenden Tagen wird für weitere Betriebe zum Streik aufgerufen. Für diesen Donnerstag sind Beschäftigte bei Belden in Neckartenzlingen, den TK Aufzugswerken in Neuhausen sowie TK Elevator RC Stuttgart in Neuhausen dazu aufgerufen, früher ihre Arbeit niederzulegen.

Die IG Metall fordert unter anderem vier Prozent mehr Lohn oder eine entsprechende Absenkung der Arbeitszeit als Lohnausgleich in Krisenbetrieben. Die Arbeitgeber bieten nach einer Nullrunde in diesem Jahr Lohnerhöhungen erst ab 2022 an. Die nächste Gesprächsrunde ist am 9. März.




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