Warnstreiks im Südwesten Rund 1600 Beschäftigte legen Arbeit nieder

Von red/dpa/lsw 

Betroffen waren Kliniken in Stuttgart, Mannheim, Aalen und Tettnang: Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi legten am Montag mehr als 1600 Beschäftigte die Arbeit vorübergehend nieder.

Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld. Foto: dpa/Oliver Berg
Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld. Foto: dpa/Oliver Berg

Stuttgart - Vor der nächsten Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst hat es in Baden-Württemberg wieder Warnstreiks gegeben. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi legten am Montag mehr als 1600 Beschäftigte die Arbeit vorübergehend nieder. Betroffen waren den Angaben zufolge alle Bereiche des öffentlichen Dienstes in Heilbronn, sowie Kliniken in Stuttgart, Mannheim, Aalen und Tettnang.

Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro. Zwei Verhandlungsrunden waren ohne Ergebnis geblieben. Verdi hatte daraufhin die Beschäftigen zu Warnstreiks aufgerufen.

Die Arbeitgeber bieten insgesamt 3,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt in drei Jahresstufen an. „Die Enttäuschung über das Arbeitgeberangebot ist heute überall mit Händen zu greifen“, teilte Verdi-Landesbezirksleiter Martin Gross mit.

Auch am Dienstag soll es Warnstreiks geben. Schwerpunkte seien dann Stuttgart und Karlsruhe. Die dritte Verhandlungsrunde beginnt am Donnerstag in Potsdam.

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