Warntag am 10. September Landkreis Ludwigsburg testet den Ernstfall

Solche Sirenen heulen am 10. September überall im Land. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth
Solche Sirenen heulen am 10. September überall im Land. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

An diesem Donnerstag heulen die Sirenen: Die Bevölkerung soll am deutschlandweiten Warntag auf die Abläufe bei drohender Gefahr aufmerksam gemacht werden. Auch über andere Kanäle – wie Apps und Rundfunk – wird es Hinweise geben.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Kreis Ludwigsburg - An diesem Donnerstag, 10. September, wird es in vielen Teilen des Landkreises laut. Das Landratsamt, die zuständige untere Katastrophenschutzbehörde, nimmt am deutschlandweiten Warntag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe teil und testet die Alarmsignale. Um 11 Uhr ertönt für eine Minute ein Heulton. Er zeigt im Ernstfall an, dass unmittelbare Gefahr besteht oder zu erwarten ist. Um 11.20 Uhr werden die Sirenen noch einmal eingeschaltet, dann wird für eine Minute ein Dauerton zu hören sein. Er signalisiert, dass die akute Gefahr vorüber ist.

Mit der Aktion soll die Bevölkerung für das Thema Gefahrenwarnung sensibilisiert werden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe löst am Donnerstag deshalb probehalber auch Warn-Apps aus, und auch im Rundfunk werden Meldungen laufen.

Längst nicht überall gibt es Sirenen

Im Kreis Ludwigsburg gibt es allerdings längst nicht mehr in allen Kommunen Sirenen. Ludwigsburg, Kornwestheim, Korntal-Münchingen, Marbach, Vaihingen, Ditzingen, Freiberg und Oberstenfeld, mit Ausnahme von Gronau und Prevorst, sowie in Bietigheim-Bissingen die Ortsteile Bissingen und Untermberg, haben sie abgeschafft. Eberdingen ist mit seinen Sirenen nicht an das allgemeine Katastrophenalarm-Netz angeschlossen, sondern kann diese nur einsetzen, um die Feuerwehr zu alarmieren.

In diesen Städten und Gemeinden wird die Bevölkerung im Ernstfall über Lautsprecherwagen und zudem über die Notfallinformations- und Nachrichten App (NINA) des Bundes gewarnt.




Unsere Empfehlung für Sie