Was die OB-Kandidaten wollen Die Bildung steht an erster Stelle

Bettina Wilhelm, Fritz Kuhn, Harald Hermann, Hannes Rockenbauch, Marion Furtwängler, Sebastian Turner, Jens Loewe (von links nach rechts) bewerben sich um das OB-Amt. Was ihre Wähler sich von ihnen wünschen, sagen sie in unserer Fotostrecke. Foto: Steinert 7 Bilder
Bettina Wilhelm, Fritz Kuhn, Harald Hermann, Hannes Rockenbauch, Marion Furtwängler, Sebastian Turner, Jens Loewe (von links nach rechts) bewerben sich um das OB-Amt. Was ihre Wähler sich von ihnen wünschen, sagen sie in unserer Fotostrecke. Foto: Steinert

Schulsanierung, Kita-Ausbau, Infrastruktur: Wir haben die Kandidaten für die Stuttgarter OB-Wahl gefragt, wofür sie Geld ausgeben wollen, wenn sie im Oktober zum neuen Stadtoberhaupt gewählt werden?

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Stuttgart - Fest steht: den Gestaltungsspielraum bei den Investitionen – in diesem Doppelhaushalt sind es 550 Millionen Euro – hat sich die Landeshauptstadt durch eine 20 Jahre währende Konsolidierung hart erarbeitet.

Wie wollen die vier Kandidaten für die Stuttgarter OB-Wahl diesen Spielraum nutzen, wenn sie im Oktober zum neuen Stadtoberhaupt gewählt werden?

Fritz Kuhn

„Stuttgarts Stadtfinanzen sind im Grundsatz recht solide. Das sollte die Landesregierung allerdings nicht zu dem Gedanken verführen, ihre eigene Haushaltskonsolidierung zu Lasten der Städte und Gemeinden anzugehen. Die guten Stuttgarter Zahlen (Schuldenstand 2011: 47,1 Millionen Euro) sind das Ergebnis langjähriger Einsparbemühungen, leider auch auf Kosten des Bestands. Die Stadt kämpft noch mit einem erheblichen Investitionsrückstand, etwa bei den Schulsanierungen und dem Ausbau von Kitas. Dies wird in den nächsten Jahren zu einem Anstieg der Neuverschuldung führen. Ich werde als Oberbürgermeister einen Ausgabenschwerpunkt setzen, nämlich bei Kindern und Schulen. Das ist der Bereich, wo Sparen ein Kaputtsparen der Zukunft bedeuten würde. Alle anderen Bereiche müssen aus dem Bestand oder bei guter Konjunktur aus Zuwächsen finanziert werden. Haushaltspolitik muss nachhaltig sein, das heißt, wir können nicht das Geld unserer Kinder ausgeben. Wir müssen sparsam sein, damit wir investieren können. Nicht in Beton, sondern in Bildung.“

Hier geht es zum Kandidatencheck mit Fritz Kuhn (Grüne).

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