Wasserball – 2. Bundesliga SSVE-Männer gehen mit „Bauchschmerzen“ in die Playoffs

Die SSVE-Wasserballer wollen das Playoffs-Hinspiel zu Hause erfolgreich gestalten. Foto: oh

Die Zweitliga-Wasserballer des SSV Esslingen empfangen im Hinspiel des Play-off-Viertelfinales den Uerdinger SV.

Reporter: Robin Kern (rob)

Nach dreiwöchiger Pause springen die Zweitliga-Wasserballer des SSV Esslingen am Samstag (17 Uhr) wieder ins Wasser, denn für sie steht das Viertelfinalhinspiel der Finalrunde gegen den Uerdinger SV im Sportbad Neckarpark an.

 

SSVE hat noch eine Revanche offen

Die SSVE-Wasserballer beendeten die Vorrunde der 2. Bundesliga auf Platz fünf, verloren aber das letzte Spiel in Uerdingen mit 22:23 nach dem Shoot-Out – und haben daher noch eine Revanche offen. „Wir haben in Uerdingen solide gespielt, aber im letzten Viertel die Konzentration verloren. Schwimmerisch waren wir fitter als der Gegner“, erzählt SSVE-Coach Michel Denneler und gibt einen Ausblick, wie sein Team das Heim-Hinspiel im Cannstatter Sportbad angehen will: „Wir wollen über Konter einfache Tore schießen und müssen demgegenüber hellwach sein, die einfachen Tore zu verhindern. Außerdem müssen wir bereit sein, aus der Komfortzone herauszukommen und versuchen, die guten Schützen des Gegners aus dem Spiel zu nehmen.“ Denneler spricht damit vor allem die beiden Uerdinger Marton Magyar (bislang 54 Saisontore) und Patrick Freisem (49) an, die auf Platz zwei und drei der Torschützenliste rangieren.

Keine optimalen Voraussetzungen

Die Vorbereitung auf die Playoffs verlief laut Denneler allerdings alles andere als optimal: „Aus den drei Wochen fehlen uns sechs Trainingseinheiten, weil wir unter anderem aufgrund der Ferien im Merkel’schen Bad nicht trainieren durften“, hadert der Trainer. Auch die personelle Lage bereitet ihm „Bauchschmerzen“, denn Alec Abrahamian musste familienbedingt in die USA zurückkehren, Robert Seifert ist für das Hinspiel gesperrt und Kapitän Valentin Finkes brach sich zuletzt den Zeigefinger – wird aber versuchen, zu spielen. Dazu waren Ivo Dzaja und Robin Rehm unter der Woche krank. „In so einer entscheidenden Phase wünscht man sich das natürlich anders, aber wir sind optimistisch, dass wir das mit einer guten Teamleistung auffangen können“, betont Denneler.

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