Wasserball – Bundesliga, B-Gruppe SSVE gegen SVC: Der Sport soll dieses Mal im Vordergrund stehen

Der SSVE rangiert mit 20 Punkten auf Platz eins der Bundesliga-B-Gruppe. Foto:  

Die Bundesliga-Wasserballer des SSV Esslingen wollen im Derby der B-Gruppe gegen den SV Cannstatt die Spitzenposition verteidigen.

Dieses Mal stehen den Bundesliga-Wasserballern des SSV Esslingen im Derby am Sonntag (14 Uhr) in der B-Gruppe gegen den Aufsteiger SV Cannstatt wirklich ein Heimspiel im Sportbad Neckarpark bevor. Denn in der Partie zum Saisonauftakt in der Hinrunde, die der SSVE knapp sowie glücklich mit 15:14 gewann, hatten die Cannstatter noch das Heimrecht.

 

Verletzung überschattet Derby-Hinspiel

Überschattet wurde die Begegnung, in der die Esslinger bis kurz vor Schluss zurücklagen, durch die Verletzung des Cannstatters Vanja Pletikosic, der bei einem Duell vor dem Esslinger Tor den Fuß eines SSVE-Spielers an den Kopf bekommen – und für einige Minuten das Bewusstsein verloren hatte. Die Spieler beider Mannschaften einigten sich darauf, die Begegnung fortzusetzen.

Mittlerweile ist Cannstatts Pletikosic wieder fit und hat einige Saisonspiele hinter sich gebracht. Und in der Zwischenzeit hat sich bei beiden Teams einiges getan: Während die Esslinger aus acht Partien sieben gewannen und derzeit mit 20 Punkten auf Rang eins rangieren, war auch der Aufsteiger durchaus erfolgreich unterwegs, sammelte vier Siege aus sechs gespielten Partien und steht auf Rang fünf.

„So ein Derby ist nie einfach“

Dementsprechend dürfte es für den SSVE kein Sieg im Vorbeigehen werden. „So ein Derby ist nie einfach und die Stimmung wird gut sein“, sagt Esslingens Coach Miklos Barothy und ergänzt: „Wir müssen von Beginn an konzentriert auftreten, schnell in Führung gehen und diese, am besten schon im ersten Viertel, ausbauen. Denn dieses Mal soll laut Barothy im Derby „der Sport im Vordergrund stehen“. Der SSVE wird jedenfalls mit einer breiten Brust und einer Menge Selbstvertrauen ins Wasser springen. „Ich hoffe, dass wir als Mannschaft auftreten werden und jeder für das Team kämpfen wird, denn sonst werden wir das Spiel nicht gewinnen“, mahnt Barothy.

Im Großen und Ganzen blickt der Coach des SSVE aber schon jetzt „sehr zufrieden“ auf das sportliche Jahr zurück. „Wir müssen dranbleiben“, betont er und ergänzt: „Wir haben einige Spiele in den Knochen. Und dennoch sind so weit alle Spieler, bis auf ein, zwei Wehwehchen, fit und wir können aus den Vollen schöpfen.“

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