Wasserball – Bundesliga „Kein gutes Teamplay“ bei den SSVE-Frauen.

Bochums Alika Kurmakaieva (links) überwindet SSVE-Torhüterin Maria Sekulic. Foto: Benjamin Lau

Die Wasserballerinnen des SSV Esslingen verlieren das erste Halbfinal-Duell um die deutsche Meisterschaft gegen den SV Blau-Weiß Bochum mit 9:21.

Ob die ungewöhnlich lange Pause zwischen Spiel eins und Spiel zwei der Play-off-Serie den Bundesliga-Wasserballerinnen des SSV Esslingen nun gerade recht kommt oder nicht, ist schwer zu beantworten. An der deutlichen 9:21 (1:5, 2:6, 3:5, 3:5)-Niederlage in der ersten Begegnung der Halbfinalserie um die deutsche Meisterschaft gegen den SV Blau-Weiß Bochum haben sie jedenfalls noch ein bisschen zu zahnen. Sie waren zwar als Außenseiterinnen in das Duell gegangen, aber über ihre Leistung enttäuscht. Das nächste Spiel findet nun erst am 9. Mai in Bochum statt, ein mögliches drittes einen Tag später ebenfalls im Ruhrpott. Im vergangenen Jahr waren die SSVE-Frauen im Halbfinale gegen die Bochumerinnen gescheitert.

 

Esslingens Teammanagerin Iris Schneider war etwas ratlos – und überrascht vom schwachen Auftritt des Teams. „Wir hatten ein gutes Abschlusstraining und uns einiges vorgenommen“, erklärte sie. Dann sei aber fast von Beginn an „keine gute Stimmung“ gewesen, was auch am mal wieder mageren Zuschauerzuspruch gelegen haben könnte. Die SSVE-Frauen gingen zwar durch Maite Schafft in Führung, schwammen dann aber in einen 0:8-Lauf und lagen schon deutlich mit 1:8 zurück. Damit war die Partie fast schon gelaufen.

„Wir haben einfach kein gutes Teamplay gezeigt“, erklärte Schneider – im Wissen, dass das für die Esslingerinnen essenziell ist. Zwar hätten sich vor allem Kapitänin Jamie-Julique Haas sowie Martina Antonucci und die dreifache Torschützin Kleopatra Eftsathia Ntona Tsiaka nach Kräften gegen die hohe Niederlage gewehrt, aber insgesamt hatte das Team den Bochumerinnen zu wenig entgegenzusetzen.

Nach der Partie seien alle noch lange zusammengesessen, um eine Sofort-Analyse zu betreiben. Bis zum zweiten Spiel in Bochum ist dafür nun ausgiebig Zeit. „Abgehakt ist es noch nicht“, betonte Schneider.

Im zweiten Halbfinal-Duell hat Titelverteidiger WF Spandau 04 die erste Partie gegen den SC Chemnitz erwartungsgemäß ebenfalls hoch mit 25:9 gewonnen.

SSV Esslingen: Sekulic; Antonucci, Mia Reutter, Gronih, Schafft (1), Lytvyniuk, Schnetzer, Boscolo, Tomica (1), Ella Reutter, Ntona Tsiaka (3), Haas (1), Ramesohl (3).

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