Wasserball – Bundesliga SSV Esslingen dezimiert, aber optimistisch

Die SSVE-Frauen empfangen am Samstag den Chemnitzer SC im Sportbad Neckarpark. Foto: oh

Die Bundesliga-Wasserballerinnen des SSV Esslingen erwarten den Chemnitzer SC, die Männer des SSVE reisen zum SV Krefeld.

Der jüngste Doppelspieltag der Bundesliga-Wasserballerinnen des SSV Esslingen bei den WF Spandau 04 brachte nicht nur die zwei erwarteten Niederlagen, sondern hat auch Folgen auf den Auftritt am Samstag (16 Uhr) im heimischen Sportbad in Stuttgart gegen den Vorletzten Chemnitzer SC: Trainer Zafeirios Chalas und Spielerin Martina Antonucci bekamen die rote Karte und müssen gegen Chemnitz zusehen. Esslingens Teammanagerin Iris Schneider sah, wie sie betont, die Härte aber vor allem aufseiten der Berlinerinnen, wird nun Chalas am Beckenrand vertreten und geht von einem ruhigeren Spiel aus – und von einem Sieg ihres Teams. „Ja schon“, antwortet sie auf die Frage danach, aber warnt gleichzeitig: „Die Chemnitzerinnen waren in der Woche im Trainingslager in Griechenland, werden motiviert sein und haben vielleicht etwas dazugelernt.“

 

„Eine richtig gute Stimmung im Team“

Während Lenka Garancovska verhindert ist, werden die andern beiden Zugänge Mariia Lytvyniuk und Felina Ramesohl ihr Heimdebüt für die Esslingerinnen geben. „Sie sind schon gut integriert“, sagt Schneider, die ohnehin betont: „Wir haben eine richtig gute Stimmung im Team.“

Heim- und schwimmstarker Gegner

Die Männer des SSVE haben derweil in der 2. Bundesliga am Samstag (18 Uhr) eine ungleich schwerere Aufgabe vor sich: Der Sechste aus Esslingen – vier Siege und vier Niederlagen – tritt beim Zweiten SV Krefeld an, der bislang bei fünf Erfolgen erst eine Partie verloren hat. Das Hinspiel verlor der SSVE mit 11:18. Dennoch will der neue Esslinger Trainer Michel Denneler von Favoriten- und Außenseiterrolle nichts wissen. „Das würde ich in dieser ausgeglichenen Liga generell nicht sagen“, erklärt er, ist sich aber der Schwere der Aufgabe bewusst: „Krefeld spielt als Team gut zusammen, ist heimstark und schwimmerisch gut.“ Vor allem das Konterspiel müsse sein Team unterbinden: „Das hat in den vergangenen Spielen aber gut funktioniert.“

Wer alles am Samstag ins Auto nach Krefeld steigen wird, ist allerdings nicht klar, denn die Esslinger erwischte in dieser Woche eine Krankheitswelle. Unter anderem der Einsatz von Kapitän Valentin Finkes ist noch nicht sicher.

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