Wasserball – Bundesliga SSVE-Wasserballerinnen gegen Spandau im Freibad

Trainer Zafeirios Chalas und die SSVE-Frauen erwarten zum Vorrundenabschluss die Spandauerinnen. Foto: Herbert Rudel

Die Bundesliga-Frauen des SSV Esslingen treten zu ihrem letzten Vorrundenspiel an.

Das Wasser, verspricht Esslingens Teammanagerin Iris Schneider, wird an diesem Samstag um 16 Uhr Wettkampftemperatur haben. 23 Grad beträgt die. Den Bundesliga-Wasserballerinnen des SSV Esslingen und der WF Spandau 04 ist es zu wünschen, denn sie steigen zum ersten Mal in diesem Jahr zu einem Ligaspiel ins Becken des vereinseigenen SSVE-Freibades. Gleichzeitig ist es ein Nachholspiel und für beide Teams die letzte Begegnung der Vorrunde. Es geht sportlich für beide um nichts mehr und die Favoritenrolle ist klar verteilt.

 

„Unser Ziel ist es, den Spandauerinnen das Leben so schwer wie möglich zu machen“, erklärt Schneider – mindestens so schwer wie bei der 12:21-Niederlage kürzlich im Pokal-Halbfinale (Schneider: „Da haben wir sie richtig geärgert“) und schwerer als beim 6:21 kurz darauf im Liga-Hinspiel, als die Esslingerinnen ohne gelernte Torhüterin beim Spitzenreiter antraten. Ein bisschen aber dürften die Esslingerinnen und ihr Trainer Zafeirios Chalas mit dem Kopf bereits beim 10. Mai sein. Denn da beginnen für sie die Play-offs, ebenfalls mit einem Spiel im heimischen Freibad. Sie wollen unbedingt Platz zwei der Gesamtabrechnung der vergangenen Saison wiederholen. Die Vorrunde, das ist klar, werden sie als Dritte abschließen – und der Gegner im Play-off-Halbfinale wird ab eben dem 10. Mai der SV Blau-Weiß-Bochum sein, der auf Platz zwei steht und gegen den die SSVE-Frauen in der Vorrunde zwei Mal verloren haben.

Für diesen Samstag sieht Schneider übrigens einen kleinen Vorteil aufseiten der Esslingerinnen: Sie haben im Gegensatz zu den Spandauerinnen schon ein paar Mal im Freibad trainiert. Da hatte das nicht lange zuvor eingelassene Wasser noch keine 23 Grad.

Weitere Themen

Weitere Artikel zu Wasserball Bundesliga