Wasserball-Pokal SSV Esslingen ist gefühlt sogar Zweiter
Die Wasserballerinnen des SSV Esslingen kommen beim Final-Four-Turnier um den DSV-Pokal in Berlin durch ein 24:4 gegen Bayer Uerdingen auf Platz drei.
Die Wasserballerinnen des SSV Esslingen kommen beim Final-Four-Turnier um den DSV-Pokal in Berlin durch ein 24:4 gegen Bayer Uerdingen auf Platz drei.
Die Wasserballerinnen des SSV Esslingen haben beim Final Four um den DSV-Pokal in Berlin Platz drei erreicht. Nach der 12:21-Niederlage im Halbfinale am Freitag gegen die WF Spandau 04 gewannen sie das Spiel um Platz drei gegen Bayer Uerdingen deutlich mit 24:4 (5:0, 6:2, 8:1, 5:1). Am Ende waren die Esslingerinnen, deren Torhüterin Maria Sekulic als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet wurde, mit dem Ergebnis zufrieden – und mindestens so mit ihrem Auftritt. Gefühlt war es der zweite Platz.
Denn im Finale setzten sich die Spandauerinnen mit 30:7 gegen Waspo Hannover durch und damit viel deutlicher als zuvor gegen die Esslingerinnen – das Los hatte die beiden besten Teams schon im Halbfinale zusammengeführt. Ähnlich lief es übrigens bei den Männern, wo Hannover im Halbfinale mit 13:10 gegen Spandau gewann und anschließend im Endspiel gegen den ASC Duisburg beim 12:5 deutlich überlegen war.
„Es hat Spaß gemacht“, sagte SSVE-Teammanagerin Iris Schneider, „das Spiel gegen Waspo war eindeutig. Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir das bessere Team sind und haben schöne Spielzüge gezeigt.“ Mit einer Ausnahme trafen alle Feldspielerinnen und „insgesamt war es gemütlicher als gegen Spandau“. Aber auch in der Partie gegen die Top-Favoritinnen zeigten die Esslinegerinnen eine starke Leistung. „Es war unser bislang bestes Ergebnis gegen sie. Die Mädels haben gekämpft und es ihnen schwer gemacht“, sagte Schneider, „es war eine gute Teamleistung.“ Eine gute Leistung des sehr jungen Teams, von dem sich viele vom fernen Berlin aus am Freitagabend über die Auszeichnung der U-18-Jugend als Esslinger Team des Jahres 2024 freuen durften und das laut ihrer Teammanagerin auch taten.
Nach der kleinen Enttäuschung nach der Auslosung lief für die Esslingerinnen laut Schneider „alles so, wie wir gedacht haben“ – sogar etwas besser. Dass sie die Nummer zwei im deutschen Frauenwasserball sind, können die SSVE-Frauen gleich am kommenden Samstag zeigen, wenn sie um 16 Uhr die Hannoveranerinnen zum Heimspiel erwarten. „Das sollte eine klare Angelegenheit werden“, kündigte Schneider selbstbewusst an.
SSV Esslingen: Sekulic; Dzaja (3), Reutter, Kleisch (1), Petiki (4), Sopiadou (1), Boscolo (3), Tomica (2), Gronih (2), Wellensiek (1), Haas (5), Indlekofer (2).