Wasserschaden Sporthalle Ost Ursache für Wassereintritt in der Sporthalle Ost bleibt Mysterium

Ein kleines Mysterium: Immer wieder tauchen kleine Wasserpfützen in der Sporthalle Ost auf. Foto: SV Kornwestheim

Experten der Stadt Kornwestheim fahnden weiter nach dem Grund für das Leck in der Sporthalle Ost. Das Ausweichen in die Rechberghalle ist für das Drittligateam des SVK suboptimal.

Es ist wie die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen: Noch konnte keine eindeutige Stelle für das wiederholte Eindringen von Wasser in die Sporthalle Ost in Kornwestheim festgestellt werden. „Wir sind natürlich wenig begeistert“, sagte der Erste Bürgermeister Daniel Güthler frustriert.

 

Am vergangenen Samstag musste das Dittligaspiel der Kornwestheimer Handballer gegen den VfL Pfullingen wegen Wasserpfützen in der Sporthalle abgesagt werden. Wie versprochen, hatte sich die Stadt am Montag sofort auf Ursachensuche begeben. Zunächst wurde nichts Auffälliges gefunden, sodass die Halle wieder für den Trainingsbetrieb freigegeben werden konnte. Doch kurz darauf trat erneut Wasser ein.

Die Drittliga-Handballer von Coach Alexander Schurr trainierte, mussten das Training dann jedoch nach 30 Minuten aufgrund eines deutlich zu rutschigen Hallenbodens abbrechen. „Es war viel zu gefährlich“, sagte der sportliche Leiter des Drittligisten Pascal Welz.

Fakt war: Es kam zu einem erneuten Wassereintritt, deren Ursache man aber nicht finden konnte.

Hoffnung auf schnelle Lösung erweist sich als Irrtum

Am Dienstag rückten deshalb Dachdecker samt Kameras an, um das blecherne Flachdach genauer zu inspizieren. Der angebliche Schadensort konnte dabei räumlich eingegrenzt werden. Eine undichte Stelle an den Abläufen beziehungsweise an einem Fallrohr wurde lokalisiert und repariert. Die Hoffnung auf eine schnelle Lösung des Schades hielt bei den Verantwortlichen der Stadt jedoch nicht lange: Nach weiteren Regenschauern am Dienstagnachmittag zeigte sich erneut viel Feuchtigkeit in der Halle.

Die Lurchis hatten vorausschauend geplant und waren – wie alle in der Sporthalle Ost trainierenden Handball-Mannschaften - sicherheitshalber zum Training auf die Rechberghalle ausgewichen. „Alle Teams rücken nun etwas zusammen und trainieren teilweise gemeinsam“, sagte Hans Jungwirth, stellvertretender Abteilungsleiter des SV Kornwestheim.

Keine optimale Vorbereitung für Drittliga-Handballer

Dies stelle vorerst kein großes Problem für die meisten Teams dar, die noch nicht im Ligabetrieb sind. Für die bereits in die Saison gestartete Sieben um Trainer Alexander Schurr hingegen schon. „Die Situation ist für die Mannschaft suboptimal und kann hoffentlich bald geklärt werden“, sagte Welz. Die Experten sind also noch einmal auf das Hallendach und inspizierten weiter. „Leider“, so Güthler. Neue Erkenntnisse sind noch nicht bekannt. Damit bleibt die Sporthalle Ost vorerst weiterhin gesperrt.

Für die Drittligahandballer bedeutet das: Improvisation und viel Geduld. Und für die Stadt Kornwestheim bleibt die Undichtigkeit der Sporthalle Ost weiter ein kleines Mysterium.

Weitere Themen

Weitere Artikel zu Wasserschaden