„We’re Going to Ibiza“ Vengaboys stürmen die österreichischen Charts

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„Whoa, we’re going to Ibiza. Whoa, back to the island“ – der 1990er-Hit der Partyband Vengaboys feiert in Österreich dank des Skandals um den zurückgetretenen Vizekanzler Strache ein fulminantes Comeback.

Der Partyhit der niederländischen Eurodance-Band Vengaboys erlebt ein fulminantes Comeback. Foto: StZN
Der Partyhit der niederländischen Eurodance-Band Vengaboys erlebt ein fulminantes Comeback. Foto: StZN

Stuttgart - „Whoa, we’re going to Ibiza. Whoa, back to the island“: Diese Zeilen konnte man vergangene Woche nicht nur bei Spontan-Demos am Wiener Ballhausplatz mitsingen. Seit der Veröffentlichung des Ibiza-Videos und der damit verbundenen innenpolitischen Krise erlebt der Partyhit der niederländischen Eurodance-Band Vengaboys ein fulminantes Comeback – auch in den österreichischen Charts.

Spotify, iTunes und eine Europatour

Der Hit aus dem Jahr 1999 schaffte es im Sommer seiner Veröffentlichung zu beachtlichem Erfolg: „We’re Going to Ibiza“ führt die britischen Charts an, in Deutschland landete der Hit auf Platz neun. Am Samstag, am Tag nach Bekanntwerden des Skandal-Videos, kletterte der Song in den österreichischen Spotify-Charts nach oben – in den landesweiten Top 100 Single-Charts schoss der Song sogar kurzzeitig auf Platz vier. Die Vengaboys gibt es auch 20 Jahre nach ihrem Hit noch: Derzeit sind sie auf Europatour.

Österreich tanzt

Zuerst wurde der Song von Demonstranten abgespielt, die das Ende der türkis-schwarzen Koalition forderten: „Österreich brennt nicht, Österreich tanzt“:

Auch Jan Böhmermann konnte nicht widerstehen und teilte die neue österreichischen Partyhymne: