Wechsel in Ludwigsburg Beamtenhochschule: neuer Kanzler klar gewählt
Es gab drei Kandidaten, doch ein einziger Wahlgang genügte: die Verwaltungshochschule in Ludwigsburg erhält einen Juristen als Kanzler, der in Reutlingen bereits Vizekanzler ist.
Es gab drei Kandidaten, doch ein einziger Wahlgang genügte: die Verwaltungshochschule in Ludwigsburg erhält einen Juristen als Kanzler, der in Reutlingen bereits Vizekanzler ist.
Die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg bekommt einen neuen Kanzler. Bereits im ersten Wahlgang entschieden sich die Gremien für einen von drei zur Wahl zugelassenen Bewerbern. Verwaltungschef wird nach Angaben der Hochschule der bisherige Vizekanzler der Hochschule Reutlingen, der Volljurist Markus Dammler. Er soll die Nachfolge des bisherigen Kanzlers Henrik Becker antreten, dessen Wiederwahl im Sommer in mehreren Anläufen gescheitert war, obwohl er als einziger Kandidat antrat.
Laut der Beamten-Kaderschmiede bringt Dammler umfangreiche Erfahrungen im Hochschulmanagement mit. In Reutlingen führe er seit vier Jahren die Abteilung Recht und Organisation und sei Vize-Kanzler mit eigenem Geschäftsbereich. Außerdem habe er wichtige Projekte wie die Neugründung einer Fakultät und die Digitalisierung der Verwaltung umgesetzt.
Die Rektorin Iris Rauskala äußerte sich erfreut über Dammlers Wahl. In ihm habe man „eine hervorragende Persönlichkeit gewonnen, die mit ihrer Kompetenz und ihrem Engagement die zukünftige Entwicklung unserer Hochschule entscheidend mitgestalten wird“. Gemeinsam werde man das Profil der Hochschule weiter schärfen. Die Hochschulrats-Vorsitzende Gudrun Heute-Bluhm nannte es erfreulich, dass die Hochschule „aus einem beachtlichen Bewerberfeld durchweg gut qualifizierter Kandidatinnen und Kandidaten auswählen konnte“. Dammler habe mit seiner breiten Erfahrung im Hochschulmanagement überzeugt.
Der künftige Kanzler lobte die Hochschule als Kompetenzzentrum für die öffentliche Verwaltung; sie biete ein „attraktives Umfeld“ für Studierende und Beschäftigte. Die „ambitionierten Ziele“ für die Zukunft wolle er mit allen Akteuren „in einem vertrauensvollen Miteinander“ umsetzen. Der Termin der Amtseinsetzung soll zeitnah geklärt werden.