Wegen Coronavirus Tripsdrill verschiebt Saisoneröffnung

Voll Karacho – das wird in Tripsdrill  wohl eine Weile dauern. Foto: Tripsdrill
Voll Karacho – das wird in Tripsdrill wohl eine Weile dauern. Foto: Tripsdrill

Immer mehr Erlebnisparks ziehen ihre Konsequenzen aus der Corona-Epidemie. Wer jetzt alles später öffnet.

Göppingen: Eberhard Wein (kew)

Cleebronn - Nach dem Europa-Park in Rust (Ortenaukreis) hat nun auch Tripsdrill bei Cleebronn (Kreis Heilbronn) seinen Saisonstart um zunächst zwei Wochen verschoben. Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus werde man frühestens am 20. April die Pforten öffnen, teilte das Familienunternehmen mit. Das angegliederte Wildparadies, das ganzjährig geöffnet ist, sei bereits vorsorglich geschlossen worden. Der Europa-Park hatte seine gerade erst neu eröffnete Wasserwelt Rulantica zu Wochenbeginn dicht gemacht.

Weitere Parks reagieren

Auch beim Schwabenpark bei Welzheim (Rems-Murr-Kreis) hieß es, die Eröffnung am 4. April sei voraussichtlich nicht möglich. Man befinde sich mit den Behörden in enger Abstimmung. Bereits gekaufte Karten behielten ihre Gültigkeit und könnten zu einen späteren Zeitpunkt eingelöst werden. Beim Traumland auf der Bärenhöhle bei Sonnenbühl (Kreis Reutlingen) bereitet sich das Team ebenfalls auf eine Verschiebung des Saisonstarts vor. Hier rechnen die Verantwortlichen mit einer Eröffnung nicht vor Mai. Es gehe darum, möglichst soziale Kontakte zu vermeiden, heißt es auf der Homepage des Familienparks.

Die Entscheidungen erfolgten in Absprache mit den zuständigen Behörden, teilte ein Sprecher von Tripsdrill mit. Die Geschäftsführung des Erlebnisparks bedauere die notwendige Verschiebung des Saisonstarts. Allerdings habe die Gesundheit der Besucher und Mitarbeiter oberste Priorität. Auch Tripsdrill werde seinen Beitrag leisten, damit die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werde.

Bauarbeiten gehen ungeachtet voran

Den Parks drohen gewaltige Einbußen. Derweil gehen die Saisonvorbereitungen weiter: So wurden in Tripsdrill über 20 000 Blumen bereits gepflanzt, damit der Park im Frühjahr in voller Pracht erstrahle. Die mehr als 100 Attraktionen würden gewartet und betriebsbereit gemacht. Auch an der Baustelle vor den Toren des Erlebnisparks gehe es voran, damit im Laufe des Frühjahrs die beiden neuen Achterbahnen „Volldampf“ und „Hals-über-Kopf“ eröffnen könnten.

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