Besonders Eschen sind betroffen: Am Engelberg in Leonberg beginnen an diesem Montag Baumfällarbeiten, die sich bis in den Februar hineinziehen. Die Maßnahme hat ihre Gründe.

Leonberg: Marius Venturini (mv)

Am Leonberger Wahrzeichen, dem Engelberg, beginnen an diesem Montag, 19. Januar, einige Baumfäll- und Pflegearbeiten. Diese ziehen sich bis zum 6. Februar. „In diesem Zeitraum kommt es zu Beeinträchtigungen im Bereich der Stuttgarter Straße sowie des Fußweges zwischen der Stuttgarter Straße und der Oberen Burghalde“, schreibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilung.

 

Zeitweise wird der Verkehr während der Fällarbeiten mit einer Ampel geregelt

Aus Sicherheitsgründen wird der Verkehr zeitweise mit einer mobilen Ampel gesteuert, der Fußweg ist abschnittsweise gesperrt. Grund für die Maßnahmen sind abgestorbene und stark geschädigte Bäume, die für den Verkehr und angrenzende Wohnhäuser gefährlich sein könnten, wie die Stadt erläutert.

Insbesondere Eschen sind vom sogenannten Eschentriebsterben betroffen. Diese Baumkrankheit wird durch einen eingeschleppten Pilz verursacht: das Falsche Weiße Stengelbecherchen heißt er. „Der Pilz schädigt Triebe, Stamm und Wurzeln, macht die Bäume instabil und erhöht das Risiko, dass sie umstürzen“, heißt es in der städtischen Mitteilung. Um die Verkehrssicherheit sowie den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner zu gewährleisten, müssten die betroffenen Bäume gefällt werden.

Die entstandenen Lücken sollen neu bepflanzt werden

Die Arbeiten werden vom Forstbetrieb Leonberg unter der Leitung von Leon Rommel übernommen. „Im Anschluss werden die entstandenen Lücken wieder bepflanzt“, betont die Stadt. Vorgesehen seien dafür Eiben, Elsbeeren und Feldahorn. „Diese Baumarten sind widerstandsfähig und leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt.“