Worauf es beim Transport des Weihnachtsbaums im oder auf dem Fahrzeug ankommt und welche Fehler zu Strafen führen.
Kurz vor dem Fest zeigt sich auf deutschen Straßen immer wieder dasselbe Bild: Frisch gekaufte oder selbst geschlagene Weihnachtsbäume werden im oder auf dem Fahrzeug transportiert. Je nach Baumgröße entstehen dabei Herausforderungen. Wer Fehler macht, muss mit Bußgeldern rechnen.
Transport des Baums: Diese Bußgelder drohen
Korrekte Sicherung schützt nicht nur vor Gefahren, sondern spart auch Geld: Unzureichende oder fehlende Ladungssicherung kostet 60 Euro Bußgeld plus einen Punkt in Flensburg. Das gilt unabhängig davon, ob ein Unfall passiert ist. Die richtige Vorgehensweise bei Transport im oder auf dem Fahrzeug erklären wir hier.
Weihnachtsbaum im Fahrzeug: Dieser Fehler verursacht Schäden
Beim Transport im Fahrzeug sollte der Baum laut ADAC mit dem Stamm voran über die umgeklappten Sitze in den Kofferraum gelegt werden. Zwischen Stamm und Sitz beziehungsweise Rückenlehne muss eine Abstützung eingeschoben werden, beispielsweise ein Holzbrett. Das verhindert Beschädigungen am Sitz. Zusätzlich braucht der Baum mindestens einen Spanngurt zur Befestigung im Fahrzeug. Zum sicheren Befestigen der Gurte eignen sich die Verzurrösen im Kofferraum.
Transport auf dem Dach
Auf dem Fahrzeugdach ist der Transport nur mit passendem Dachträger möglich und erlaubt. Der Baum wird mit dem Stamm voran aufgeladen und dann mit mehreren Spanngurten festgezurrt. Mindestens ein Gurt muss den Stamm umschlingen, damit der Baum sicher sitzt.
Gummiexpander nicht verwenden
Für beide Transportarten gilt: Gummiexpander eignen sich nicht zur Sicherung. ADAC-Tests zeigten, dass diese abreißen und der Baum dann unkontrolliert fliegen kann.
Kennzeichnung bei Überstand
Ragt der Weihnachtsbaum mehr als einen Meter über das Heck hinaus, braucht er wie jede andere Ladung eine rote Fahne zur Kennzeichnung. Bei Dunkelheit ist eine rote Lampe vorgeschrieben.