Weihnachtsmarkt 2021 in Stuttgart 3G-Regeln für Glühwein und Wurst – was aktuell geplant ist

Auch Glühwein darf in diesem Jahr auf den Weihnachtsmärkten getrunken werden – unter Auflagen. Foto: dpa/Christoph Schmidt
Auch Glühwein darf in diesem Jahr auf den Weihnachtsmärkten getrunken werden – unter Auflagen. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Der Weihnachtsmarkt im Kessel darf dieses Jahr wieder in gewohnter Größe stattfinden – doch nur mit der 3-G-Regelung. Auf was sich die Stuttgarter in diesem Jahr – Stand jetzt – einstellen müssen.

Digital Unit: Jonas Schöll (jo)
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Zahlreiche Städte in Baden-Württemberg wollen in diesem Jahr wieder Weihnachtsmärkte veranstalten. Das Sozialministerium, die kommunalen Landesverbände und Vertreter der Schausteller haben sich darauf geeinigt, trotz der Gefahr einer weiteren Corona-Welle in diesem Jahr wieder Weihnachtsmärkte im Südwesten zu ermöglichen. Auch die Stadt Stuttgart hat darauf hingewiesen, dass entsprechende Planungen laufen und gesetzliche Vorgaben als Maßstab gelten. Abzuwarten bleibt vor allem die für den 12. November geplante neue Corona-Verordnung. Ein Überblick über den aktuellen Stand der Planungen für den Stuttgarter Weihnachtsmarkt:

Findet der Weihnachtsmarkt 2021 in Stuttgart statt?

Man kann sich kaum noch daran erinnern, wie das war: Glühwein trinken und an den Buden vorbei flanieren. Doch dieses Jahr darf wieder gefeiert werden, wenn alles läuft wie geplant. Vom 24. November bis zum 30. Dezember wird der Stuttgarter Weihnachtsmarkt stattfinden. Das Sozialministerium in Baden-Württemberg hatte bereits Ende September in einem Corona-Leitfaden erklärt, man könne ein Stück zur Normalität zurückkehren: „Weihnachtsmärkte werden in diesem Jahr möglich sein.“

Wie sind Corona-Prognosen für die Weihnachtsmarkt-Zeit?

„Derzeit befinden wir uns in der Basisstufe. Wie sich die Situation bis zum Beginn der Weihnachtsmärkte entwickelt, ist schwer abzusehen“, sagte Pascal Murmann vom Sozialministerium am Mittwoch auf Anfrage unserer Redaktion. „Generell halten sich die Menschen im Herbst und Winter wieder vermehrt in Innenräumen auf, was sich auch auf das Infektionsgeschehen auswirkt.“ Nach Stagnation der Corona-Infektionen auf einem hohen Niveau in den letzten Wochen, steige die landesweite Inzidenz wieder an und liege aktuell bei 103,3 (Stand: 19. Oktober).

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Welche Corona-Regeln sind für den Weihnachtsmarkt vorgesehen?

Laut Sozialministerium gilt für den Weihnachtsmarkt folgende Faustregel: bei Basisstufe und Warnstufe die 3G-Pflicht, in der Alarmstufe hingegen die 2G-Regel. Ferner soll etwa eine Maskenpflicht gelten, da Abstand auf Märkten nicht zuverlässig eingehalten werden könne. Beim Konsum von Lebensmitteln darf die Maske allerdings abgesetzt werden. Es wird mehrere Orte geben, mutmaßlich Zelte, wo man nachweisen muss, dass man geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Dann bekommt man einen Bändel. Mit diesem Bändel kann man Speisen und Getränke zum sofortigen Verzehr kaufen, sich setzen oder in einem Karussell fahren. Fürs Flanieren und Kaufen von Speisen, die man mitnimmt, etwa ein Lebkuchenherz, braucht man keinen Bändel.

Wird es eine Zugangskontrolle geben?

Vom Sozialministerium heißt es dazu: „Es hat eine Zugangskontrolle der Besucherinnen und Besucher zu erfolgen.“ Diese könne durch Umzäunung und Zutrittskontrolle an bestimmten Punkten des Weihnachtsmarkgeländes erfolgen. In Fällen, wo eine Umzäunung nicht möglich sei, etwa in Fußgängerzonen, könne der Budenzauber auch frei zugänglich sein. An Ständen mit Speisen und Getränken zum sofortigen Verzehr gelten hier die Regelungen zu 3G beziehungsweise 2G.

Wie sieht es mit anderen Weihnachtsmärkten in Baden-Württemberg aus?

Beim Stuttgarter Weihnachtsmarkt ist es bereits sicher: Er findet dieses Jahr statt. Doch wie sieht es bei anderen beliebten Märkten aus? In Städten wie Freiburg und Ulm sowie Tübingen, Heidelberg oder Tuttlingen laufen Planungen, für welche die gesetzliche Vorgaben als Maßstab gelten. In Tuttlingen zum Beispiel gibt es Pläne eines privaten Veranstalters, der einen abgespeckten Weihnachtsmarkt unter dem Titel „Adventstreff“ anbieten möchte.

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Die Stadt Tübingen will nach eigenen Angaben den Markt vorausschauend organisieren, so dass auch bei sich ändernden Corona-Regelungen nicht kurzfristig umgeplant werden muss. Auch in Karlsruhe soll es einen Weihnachtsmarkt geben. Die Stadt Freiburg nimmt örtliche Veränderungen vor und verlagert den Weihnachtmarkt vom Rathausplatz auf den etwas weniger zentral gelegenen Colombipark.

 

 

 

 




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