Ein Paar bestellt auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg zwei Radler und will mit einem 200-Euro-Schein zahlen. Dahinter steckte in Wahrheit jedoch eine Masche, um Geld zu erbeuten.
Betrüger haben am Mittwochabend ihr Unwesen auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg getrieben und einen der Standbetreiber um 140 Euro gebracht. Wie die Polizei mitteilt, hatten ein Mann und eine Frau dort gegen 17.25 Uhr zwei Radler bestellt und mit einem 200-Euro-Schein bezahlt. Die 19-jährige Verkäuferin gab der Frau daraufhin 192 Euro Wechselgeld zurück.
140 Euro Wechselgeld fehlten
Die Täterin bemängelte daraufhin die Stückelung und bat darum, weniger kleine Scheine zu erhalten. Nachdem dies der Verkäuferin aber nicht möglich war, verlangte die Frau den 200-Euro-Schein zurück und gab ihrerseits vermeintlich das Wechselgeld wieder heraus. Die 19-Jährige bemerkte, dass 140 Euro fehlten und wollte die Betrüger zur Rede stellen – das Paar war jedoch verschwunden.
Die Frau wird als etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß, etwas mollig, mit schulterlangem, braunem Haar beschrieben. Sie hatte eine Warze auf der Wange und auffällig schlechte Zähne. Bekleidet war sie mit einer schwarzen Jacke und einer Strickmütze in Braun und Orange.
Der Mann soll etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß und breit gebaut sein. Er hatte schwarzes Haar, einen Vollbart sowie nur wenige Zähne. Er trug eine schwarze glänzende Bomberjacke. Mögliche Zeugen oder weitere Betroffene mögen sich unter 0 71 41 / 18 53 53 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de melden.