Weil der Stadt 14 Bewerber gibt es für die Wahl zum Beigeordneten

Von Florian Mader 

Wer wird Bürgermeister-Stellvertreter? Die Entscheidung trifft der Gemeinderat am 26. Juni.

In das Merklinger Rathaus wird der neue Beigeordnete einziehen. Foto:  
In das Merklinger Rathaus wird der neue Beigeordnete einziehen. Foto:  

Weil der Stadt - Bei der Stadt Weil der Stadt sind 15 Bewerbungen um den Posten des Ersten Beigeordneten eingegangen. Ein Bewerber hat zwischenzeitlich zurückgezogen, sodass die Stadt derzeit 14 Bewerbungen sichtet und bearbeitet. Das teilte Bürgermeister Thilo Schreiber auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

„Ich bin mit den Bewerbungen sehr, sehr zufrieden“, sagt der Bürgermeister. „Da sind sehr erfolgversprechende Kandidaten dabei.“ Das heißt, dass man den Zeitplan halten kann. Am 26. Juni wählt der Gemeinderat den Nachfolger der nach Rutesheim gewechselten Susanne Widmaier. Am 1. September soll er oder sie dann mit der Arbeit in Weil der Stadt beginnen.

Arbeitsbeginn ist am 1. September

„Derzeit sind wir mitten in den Bewerbungsgesprächen“, berichtet Schreiber. Dazu hat der Gemeinderat einen Bewerberausschuss gegründet, in dem der Bürgermeister und acht Gemeinderäte sitzen. Beratend nehmen auch das städtische Personalamt und der Personalrat an den Gesprächen teil.

„Wir haben eine Vorauswahl getroffen“, sagt Thilo Schreiber. Von den 14 Bewerbern lädt er etwa fünf bis zehn zu den intensiven Gesprächen ein. Der Bewerberausschuss entscheidet sich dann für zwei Bewerber, die sich am 26. Juni in öffentlicher Sitzung dem Gemeinderat vorstellen werden und zwischen denen sich der Rat dann entscheidet. „Eventuell können es auch drei Bewerber sein, darüber werde ich mich mit dem Gemeinderat noch verständigen“, sagt Schreiber. Man wolle niemanden „verbrennen“, der dann mit nur ein oder zwei Stimmen nach Hause fährt.

Zwei oder drei Kandidaten

Unter den Bewerbungen sind viele Qualifikationen zu finden, sagt Schreiber. Wie berichtet hatte die Stadt in ihrer Stellenanzeige die Stelle geöffnet, nachdem zwischenzeitlich ein Technischer Beigeordneter im Gespräch war. Beworben haben sich nun Amtsleiter mit einer Verwaltungsausbildung, Juristen mit kommunaler Erfahrung, aber auch Architekten mit städtebaulicher Qualifikation. „Damit sind wir sehr zufrieden“, sagt der Weiler Bürgermeister.

Ende April hatte die Stadt die Stellenanzeige für den Beigeordneten veröffentlicht. Bewerbungsschluss war am 25. Mai.