Weißenhofsiedlung in Stuttgart Le Corbusier-Häuser sollen Weltkulturerbe werden

Im Le Corbusier-Haus im Stuttgarter Norden ist das Museum der Weißenhofsiedlung untergebracht. Foto: dpa
Im Le Corbusier-Haus im Stuttgarter Norden ist das Museum der Weißenhofsiedlung untergebracht. Foto: dpa

Bisher ist die Stuttgarter Weißenhofsiedlung immer leer ausgegangen, wenn es um den Titel Unesco-Weltkulturerbe ging. Jetzt gibt es einen neuen, sieben Staaten übergreifenden Antrag für das Werk des Schweizers Le Corbusier.

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Stuttgart - Erneut wagt die Stadt Stuttgart zusammen mit dem Land Baden-Württemberg einen Anlauf, Teile der Weißenhofsiedlung zum Unesco-Weltkulturerbe erklären zu lassen. Diesmal haben sieben Staaten gemeinsam einen Antrag eingereicht, wie die Stadt und das Land am Montag mitteilten. Neben Deutschland wollen Frankreich, Indien, Argentinien, Belgien, Japan und die Schweiz Das Werk des renommierten Architekten und Stadtplaners Le Corbusier (1887 – 1965) zum Welterbe erklären lassen.

Der Antrag, über den die Unesco voraussichtlich im Sommer 2016 entscheidet, umfasst 17 Le Corbusier-Gebäude auf drei Kontinenten – darunter auch die beiden Häuser, die der Schweizer 1927 für die Bauausstellung "Die Wohnung" auf dem Stuttgarter Weißenhof entworfen hat.




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